7. Dezember 2022 / Allgemeines

Bundesweiter Warntag am 8. Dezember 2022

Bielefeld App NEWS

Die Stadt Bielefeld beteiligt sich am bundesweiten Warntag am Donnerstag, 8. Dezember. Ab 11 Uhr werden im gesamten Stadtgebiet die unterschiedlichen Warnkonzepte getestet. Erstmalig wird das neue, vom Bund initiierte „Cell Broadcast System“ eingesetzt.

Der Probealarm dient auch dazu, den Bürgerinnen und Bürger die Bedeutung der Sirenen-Signale in Erinnerung zu rufen. Dazu ertönt beim Probealarm zunächst eine Minute lang ein ununterbrochener Heulton, der im Ernstfall für „Entwarnung“ steht. Danach wird mit einem einminütigen auf- und abschwellenden Heulton das Signal für „Warnung“ getestet, das bei einem echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist. Anschließend ertönt wieder der gleichbleibende Ton für „Entwarnung“. Zwischen den einzelnen Sirenen-Signalen wird es jeweils eine etwa fünf Minuten lange Pause geben. Unter www.bielefeld.de/warntag  können die Töne abgehört werden. 

Der Probealarm wird über die 60 neu installierten Sirenen ausgelöst. Der Neuaufbau des Sirenen-Systems zur Warnung der Bevölkerung ist noch nicht abgeschlossen. Insgesamt werden über das gesamte Stadtgebiet verteilt 114 Sirenen installiert.

Die Feuerwehr bittet alle Bielefelderinnen und Bielefelder nicht funktionierende Sirenen oder andere Störungen ausschließlich per E-Mail an feuerwehr.verwaltung@bielefeld.de zu melden und nicht den Notruf zu blockieren!

An diesem Warntag werden zusätzlich noch die Stadtinformationstafeln der Firma Ströer durch das MoWas-System angesteuert. Diese Anzeigetafeln sind bspw. am Hauptbahnhof, im Loom oder in verschiedenen Haltestellen der Stadtbahn zu finden.

NINA und das „Cell Broadcast System“
Auch die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) wird für den Test ausgelöst, ebenso wie das „Cell Broadcast System“. Mit beiden Systemen können die Feuer- und Rettungsleitstellen in den Kommunen und Kreisen beispielsweise bei Großbränden, Unfällen mit Gefahrenstoffen oder ähnlichen Unglücksfällen Nutzer von Mobiltelefonen warnen.

Mit dem „Cell Broadcast System“ werden alle Nutzerinnen und Nutzer in einem Gebiet, in dem eine Warnung ausgesprochen wurde, per SMS über die Gefahr informiert. Dabei werden in diesem Bereich alle Mobilfunkmasten angesteuert. Alle Handys, die bei diesen Funkmasten eingewählt sind, erhalten dann eine Warn-SMS.

Feedback erwünscht
Um die Warnung insbesondere bei der Einführung des neuen Warnkanals Cell Broadcast zu optimieren, spielt die Rückmeldung der Bevölkerung eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund bittet das Bundesamt für Bevölkerugnsschutz und Katastrophenhilfe alle Bürgerinne und Bürger, ihre Erfahrungen mit Cell Broadcast und weiteren Warnmitteln im Zuge einer Umfrage mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zu teilen. Die Möglichkeit zum Feedback wird es auf der Website warnung-der-bevölkerung.de, in der Warn-App NINA, auf der Unterseite zum bundesweiten Warntag auf bbk.bund.de und auf den Social-Media-Kanälen des BBK geben. Die Unterstützung der Bevölkerung hilft dabei, die Einführung von Cell Broadcast als Warnmittel schon während der Testphase zu verbessern und das Warnsystem insgesamt sicherer zu machen.
 

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