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Konversionsprozess - Wohnstandorte in Bielefeld-Stieghorst

Konversionsprozess - Wohnstandorte in Bielefeld-Stieghorst

BürgerdialogKonversion in Stieghorst
Entwicklungsperspektiven für die Sperberstraße will das Bauamt interessierten Bielefeldern am 18. April um 18 Uhr im Freizeitzentrum Stieghorst aufzeigen. Hintergrund ist der bis Ende 2019 vorgesehene Abzug der britischen Streitkräfte und damit verbundene Entscheidungen über die zivile Nachnutzung von Flächen und Gebäuden.

In den nächsten Jahren verlassen die britischen Streitkräfte Bielefeld. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, wie mit den bisher von den britischen Streitkräften genutzten Wohnstandorten, die sich im Eigentum des Bundes befinden, nach ihrem Abzug zu verfahren ist. 

Im Stadtbezirk Stieghorst betrifft dies insgesamt vier Bereiche:

Der Wohnstandort „Am Niederfeld” grenzt direkt an die Catterick-Barracks an. Der Bereich umfasst ca. 52 Wohneinheiten (Doppel- und Reihenhäuser) auf einer Fläche von rund 1,32 Hektar.
An der Königsberger Straße/Gumbinner Straße befindet sich der Wohnstandort „Königsberger Straße”, angrenzend an die Stieghorstschule. Hier stehen 54 Doppelhaushälften auf einer Fläche von ca. 2,42 Hektar.
Ein weiterer Wohnstandort „Lipper Hellweg” mit insgesamt 110 Reihenhäusern ist an der Sven-Hedin-Straße und Amundsenstraße auf insgesamt 3,78 Hektar angesiedelt.
Der Wohnstandort „Sperberstraße/Oldentruper Straße” besteht derzeit aus 48 Wohneinheiten (Einfamilien-Reihenhäuser und einige Doppelhaushälften) auf ca. 1,1 Hektar Fläche.

Die bevorstehenden Veränderungen bewegen die im Quartier lebenden Menschen in vielerlei Hinsicht. In den letzten Monaten wurden daher auch von den Bürgerinnen und Bürgern viele Fragen an die Mitglieder der beteiligten politischen Gremien und die zuständigen Fachdienststellen der Stadt Bielefeld gerichtet. 

Obwohl derzeit noch keine konkreten Aussagen zu einer zukünftigen Entwicklung der Wohnstandorte getroffen werden können, hatte das Bauamt der Stadt Bielefeld auf Anregung von Bezirksbürgermeister Reinhard Schäffer im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung am 17.01.2018 die Bürgerinnen und Bürger grundsätzlich über das bisherige und weitere Verfahren, die Entscheidungswege und den aktuellen Stand des begonnenen Konversionsprozesses informiert.

Demnach sind im Rahmen des eingeleiteten Konversionsprozesses zu den einzelnen Konversionsflächen u.a. weitere lokale Beteiligungsformate vorgesehen. Diese können standortabhängig, z.B. in Form von Werkstattverfahren, durchgeführt werden, um so den direkten Austausch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern zu gewährleisten. Darüber hinaus wird während der kommenden Jahre im Rahmen der Konversionsdialoge ein regelmäßiger Informationsfluss gewährleistet werden.

Weitere Informationen zum Thema „Konversion” unter 
www.perspektiven-bielefeld.de

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