25. Januar 2019 / Lokalnachrichten aus Bielefeld

Eisflächen können gefährlich sein

Zugefrorene Gewässer nicht betreten

Veröffentlicht am 25. Januar 2019 um 04:00 Uhr

Bei den zurzeit frostigen Temperaturen kann insbesondere bei kleinen und höher gelegenen Teichen beobachtet werden, wie sich dort nach und nach die ersten zarten Eisflächen bilden. Allerdings ergibt sich erfahrungsgemäß nach einigen Frostnächten meist noch keine tragfähige Eisschicht. Die Eisstärken sollten mindestens 15 Zentimeter betragen. Daher weist die Stadt Bielefeld auf die Gefahren von zufrierenden und zugefrorenen Wasserflächen hin. Das Betreten dieser Flächen kann lebensgefährlich sein. 

Unter anderem durch Bodenwärme, Strömungen, Zuflüsse, Gasbildung aus schlammigen Grund, dünn überfrorene Fischereilöcher sowie Eisrisse kann es an verschiedenen Stellen eines Gewässers zu sehr unterschiedlichen Eisstärken kommen. Insofern werden für die ungefähr 300 Teiche der Stadt Bielefeld keine Eisflächen zum Betreten freigegeben. Das Betreten erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Da es alljährlich immer wieder zu schweren Unfällen kommt, werden die Eltern gebeten, ihre Kinder eindringlich auf die Gefahren hinzuweisen. Auch sollten alle Erwachsenen mit gutem Beispiel vorangehen und die Eisflächen nicht betreten 

In Bielefeld gibt es etwa 300 Teiche. Viele davon werden von einem Bach durchflossen. Dadurch können Eisdicke und Tragfähigkeit stark schwanken. Dies kann zu gefährlichen Fehleinschätzungen führen. Die Eisschicht auf fließenden Gewässern sollte niemals betreten werden. Sie ist in unseren Breitengraden nicht sicher genug. 

Aufgrund alljährlich wieder auftretender schwerer Unfälle bittet die Stadt Eltern und Schulen, ihre Kinder auf die Gefahren hinzuweisen, die sich aus dem Betreten der Eisflächen ergeben können, und auf kleinere Kinder besonders aufzupassen.

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