18. Juli 2025 / Stadt Bielefeld

Konzept zur Regulierung des Taubenbestands

Die Zahl der Stadttauben ist rapide gestiegen. Deshalb gilt ab sofort in der Bielefelder Innenstadt ein Verbot zur...

Veröffentlicht am 18. Juli 2025 um 11:54 Uhr

24.06.2025 | Bielefeld (bi)

Aufgrund der deutlich angestiegenen Zahl der Stadttauben in der Innenstadt hat das Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Bielefeld den Auftrag bekommen, ein Konzept zur Regulierung des Taubenbestandes zu entwickeln, das vom Rat der Stadt Bielefeld in der Juni-Sitzung beschlossen wurde. Neben der Verfütterung eines Medikaments namens „Ovistop“, mit dem die Membran im Ei verändert wird und in Folge dessen sich das Embryo nicht entwickeln kann, ist eine zentrale Säule des Konzepts die Reduzierung des Futterangebots auf das nur noch notwendige Maß. Daher tritt am morgigen Mittwoch, 25. Juni, das Fütterungsverbot wildlebender Tiere in Kraft.

Das Gebiet, in dem das Fütterungsverbot gilt, ist im Osten durch die August-Bebel-Straße, im Süden durch die Detmolder Straße ab August-Bebel-Straße, Kreuzstraße, Adenauerplatz, Johannestal/Auffahrt Ostwestfalendamm (OWD), im Westen durch den OWD bis zur Kreuzung Stapenhorststraße, von der Stapenhorststraße bis zur Siegfriedstraße und von der Siegfriedstraße bis zur Schmiedestraße begrenzt. Im Norden bilden die Schmiedestraße, der OWD bis zur Abfahrt Ernst-Rein-Straße, die Ernst-Rein-Straße bis zum Kreisel, die Schildescher Straße bis zur Kreuzung Herforder Straße und August-Bebel-Straße und im weiteren Verlauf die August-Bebel-Straße die Grenze.

Die genannten Straßenabschnitte gehören in der gesamten Breite inklusive der Gehwege auf beiden Seiten zur Verbotszone. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Die Fütterung der Stadttauben erfolgt in Zukunft durch die Stadt, wobei zunächst das Medikament Ovistop per Hand verabreicht und die vollständige Aufnahme beaufsichtigt wird und anschließend eine zeitversetzte automatische Fütterung mit normalen Taubenfutter mittels Dispenser erfolgt. Der Fütterungsplatz wird durchgehend mittels Kamera überwacht, so dass, je nach Taubenaufkommen, am Fütterungsplatz die Futtermengen eingestellt werden können. Da die Verringerung der Taubenzahl primär durch den ausbleibenden Bruterfolg und der natürlichen Sterblichkeit erfolgt, wird es einige Zeit dauern bis die ersten Änderungen wahrnehmbar sein werden. Das Einhalten des Fütterungsverbots ist wichtig, damit die Tauben zu den Futterstellen kommen, wo sie auch das Medikament aufnehmen.

Fragen zum Taubenkonzept können an Tauben [ät] bielefeld.de (Tauben[at]bielefeld[dot]de) und zum Fütterungsverbot an Ordnungstelefon [ät] bielefeld.de (Ordnungstelefon[at]bielefeld[dot]de) gerichtet werden.
 

Datei Fuetterungsverbot_Gebiet.pdf

Quelle: Pressedienst Stadt Bielefeld (www.bielefeld.de)


Bildnachweis: (C) Alinka Minyailo

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