8. Januar 2026 / Stadt Bielefeld

Geflügelpest: Aufhebung der Schutzzone

Veröffentlicht am 8. Januar 2026 um 13:56 Uhr

| Bielefeld (bi)

Die hochpathogene Form der Aviären Influenza (HPAI), auch bekannt als Geflügelpest oder Vogelgrippe, ist eine hochansteckende und oft tödliche Viruserkrankung bei Vögeln (Geflügel, Wildvögel), die durch Influenza-A-Viren verursacht wird und zu schweren Krankheitsverläufen mit bis zu hundertprozentiger Sterblichkeit führen kann. Die mit der Tierseuchen-Allgemeinverfügung vom 13. und 28. November 2025 zum Schutz gegen die HPAI festgelegte Überwachungszone für den Bielefelder Süden wurde nun mit Wirkung zum 8. Januar 2026 aufgehoben.

Weiterhin gilt: Das gehaltene Geflügel sollte aufmerksam beobachtet und bei Zukäufen auf eine sichere Herkunft geachtet werden. Bei Auffälligkeiten, wie zum Beispiel Verlusten, Apathie, Leistungseinbußen, die auf eine Erkrankung hinweisen können, ist sofort die betreuende Tierarztpraxis einzuschalten. Liegen Verdachtsmomente für einen Seuchenfall vor, ist vom Tierhalter unverzüglich das Veterinäramt zu benachrichtigen. Zudem sollten alle Geflügelhalterinnen und -halter darauf vorbereitet sein, ihr Federvieh jederzeit aufstallen zu können. Eine allgemeine Stallpflicht besteht in Bielefeld aktuell nicht.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Tierkörper von verendeten Wildvogelarten, wie zum Beispiel Greifvögel, Rabenvögel und wildem Wassergeflügel, der örtlichen Veterinärbehörde zu melden. Alle Informationen dazu gibt es auf der städtischen Homepage: www.bielefeld.de
 

Quelle: Pressedienst Stadt Bielefeld (www.bielefeld.de)


Bildnachweis: © Alinka Minyailo

Neueste Artikel

Sparkassen-Coup: Erste Kunden bekommen Dokumente zurück
Aus aller Welt

Nach dem Millionen-Einbruch in die Sparkasse Gelsenkirchen bekommen die ersten Kunden am Freitag Wertsachen aus ihren aufgebrochenen Fächern zurück. Die Einbrecher hatten sie zurückgelassen.

weiterlesen...
Hubig zu Fußfessel: «Verachtung gegenüber Frauen nimmt zu»
Aus aller Welt

Künftig sollen Opfer häuslicher Gewalt ihre Peiniger mit einer Fußfessel auf Abstand halten können. Die Justizministerin hält das nur für einen ersten Schritt - und sieht ein «Massenphänomen».

weiterlesen...