In Bielefeld soll die SchücoArena zum Heimspiel gegen den VfL Bochum am 2. Mai wieder ihren historischen Namen tragen. Der DSC Arminia Bielefeld kündigt an, dass das Stadion rund um den Spieltag temporär als „Alm“ bezeichnet wird. Entsprechende Beschilderungen sollen bereits am 29. April angepasst werden.
Anlass ist eine gemeinsame Aktion mit dem Hauptsponsor Schüco. Vorgestellt werden die Pläne im Rahmen eines Mediengesprächs direkt im Stadion. Erwartet werden unter anderem Geschäftsführer Christoph Wortmann, Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel, Martin Rösler, Oberbürgermeisterin Christiana Bauer sowie DSC-Ehrenspielführer Fabian Klos.
Die Bezeichnung „Alm“ hat in Bielefeld eine lange Tradition. Schon kurz nach der Eröffnung des Stadions im Jahr 1926 etablierte sich der Spitzname, der bis heute eng mit dem Verein verbunden ist. Der Name geht auf die leicht erhöhte Lage des Stadions im Stadtteil und die damals noch naturnahe Umgebung zurück, die an eine Wiese oder eben eine „Alm“ erinnerte. Über Jahrzehnte hinweg wurde das Stadion im Sprachgebrauch von Fans, Medien und Verein fast ausschließlich so genannt. Erst mit der Umbenennung in SchücoArena im Jahr 2004 im Zuge eines Sponsoringvertrags trat der offizielle Name stärker in den Vordergrund. Der traditionelle Begriff „Alm“ blieb jedoch fester Bestandteil der Fankultur und wird bis heute regelmäßig verwendet.
Mit der temporären Rückbenennung zum Spiel gegen Bochum soll nun bewusst an diese Geschichte angeknüpft werden. Für viele Anhänger gilt die „Alm“ weiterhin als identitätsstiftender Begriff – unabhängig vom offiziellen Stadionnamen.

