13. Mai 2024 / Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Handwerk macht glücklich

Maike Wittop von der Kreishandwerkerschaft unterstützt junge Menschen bei ihrem Weg in eine sinnvolle Ausbildung.

Die ZukunftsWerkstatt der Kreishandwerkerschaft unterstützt junge Menschen bei ihrem Weg in eine sinnvolle Ausbildung.

"Viele junge Menschen, die ich berate, suchen nicht nur nach einer sicheren Arbeit, sondern auch nach einer Aufgabe, die sie zufrieden macht", erklärt Maike Wittop. Sie ist Ausbildungsberaterin in der ZukunftsWerkstatt der Kreishandwerkerschaft.

Eine Studie der IKK Classic mit dem Titel "Handwerk macht glücklich" zeigt, dass Handwerker signifikant zufriedener mit ihrer Arbeit sind als Arbeitnehmer in anderen Branchen. Diese Erkenntnisse werfen die Frage auf: Was macht das Handwerk so besonders?

Die Studie, basierend auf Daten von über 2.000 Handwerkern, zeigt, dass 80 Prozent von ihnen sich als glücklich mit ihrer Arbeit bezeichnen. Im Gegensatz dazu geben nur 55 Prozent der Gesamtbevölkerung an, glücklich mit ihrer beruflichen Situation zu sein.

Handwerk scheint im besonderen Maße ein Umfeld zu bieten, das die Zufriedenheit und das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter fördert.

Sinn, Selbstverwirklichung und eine starke Gemeinschaft

Die Gründe für die hohe Zufriedenheit im Handwerk sind vielfältig. So bietet das Handwerk eine einzigartige Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und Sinnstiftung: „Ich  gestalte, baue oder repariere etwas, was jemand braucht und was man am Ende konkret sehen und anfassen kann.“, sagt Maike Wittop, „Gerade für junge Auszubildende ist das nach einer Phase des eher abstrakten Lernens zum Schulabschluss hin oft eine tolle Erfahrung. Im Handwerk lernt man seine eigenen Stärken und Schwächen neu einzuschätzen. Man erfährt nicht nur Respekt von außen, sondern erlebt auch eine Wertschätzung, die man für sich selbst und die eigene Tätigkeit empfindet."

Auch die starke Gemeinschaft im Handwerk trägt zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei. "Handwerksbetriebe sind nicht anonym. Das Team steht hier im Vordergrund und da wird jemand auch mal aufgefangen, wenn es ihm nicht so gut geht", erklärt Maike Wittop.

Wer sich jetzt für eine Ausbildung oder ein Praktikum im Handwerk interessiert bekommt in der ZukunftsWerkstatt der Kreishandwerkerschaft Unterstützung. Ausbildungsberaterin Maike Wittop (0170 7151426 / wittop@kh-gt-bi.de) und ihr Kollege Christian Zweig (0151 15587406 / zweig@kh-gt-bi.de) helfen bei der Suche nach dem passenden Betrieb. Unter http://www.starte-ausbildung.de gibt es weitere Informationen.. 

Quelle: Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld (kh-gt-bi.de.de)

Neueste Artikel

Russischer Wissenschaftler in Polen festgenommen
Aus aller Welt

Ein russischer Archäologe sitzt in Polen in Untersuchungshaft. Hintergrund ist ein ukrainischer Haftbefehl: Er soll Ausgrabungen auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim vorgenommen haben.

weiterlesen...
Brigitte Macron: Zwischen Zurückhaltung und derben Worten
Aus aller Welt

Wohl kaum jemand kommt so nah an den französischen Präsidenten heran wie sie: Brigitte Macron. Doch wer ist die Première Dame, fragen sich auch in Frankreich nach einer unglücklichen Aussage manche.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Thomas Martinschleddes kleines Friseurmuseum feiert 10-jähriges Jubiläum
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Ein kleines Schatzkästchen des Handwerks feiert Geburtstag: Seit zehn Jahren zeigt Innungsfriseur Thomas Martinschledde...

weiterlesen...
100 Jahre Qualität aus Meisterhand
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Kreishandwerkerschaft und Maler-Innung haben dem Innungsfachbetrieb Hambrink-Grabke zum 100-jährigen Bestehen...

weiterlesen...