20. Januar 2025 / Aus aller Welt

Zwei Amoktaten mit vielen Toten: China exekutiert Angreifer

Eine Amokfahrt und ein Messerangriff kurz hintereinander lösten in China im November große Unsicherheit aus. Die Justiz verurteilte beide Täter zum Tode. Was hatte die Männer zu den Taten bewogen?

Die Amokfahrt in Zhuhai hatte 35 Menschen das Leben gekostet. (Archivbild)
Veröffentlicht am 20. Januar 2025 um 09:23 Uhr

Zwei Amoktaten innerhalb weniger Tage mit zusammen mehr als 40 Toten erschütterten im November China, die Täter sind nun hingerichtet worden. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Zu den Angriffen war es im südchinesischen Zhuhai und Wuxi im Osten des Landes gekommen. Eine Verbindung zwischen den Taten bestand nicht.

In Zhuhai hatte ein damals 62-Jähriger am 11. November seinen Wagen absichtlich in eine Menge von Menschen gelenkt, die an einem Sport-Zentrum trainierten. 35 Menschen starben, 43 wurden verletzt. 

Hintergrund der Tat soll die Unzufriedenheit des Mannes über die Vermögensaufteilung nach seiner Scheidung gewesen sein. Am 27. Dezember verurteilte ihn ein Gericht zum Tode wegen «Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch gefährliche Mittel» und entzog ihm seine politischen Rechte. 

Was war in Wuxi passiert?

In Wuxi griff ein Mann auf dem Campus einer Berufsschule in der Provinz Jiangsu Menschen mit einem Messer an. Acht Personen kamen dabei ums Leben, weitere wurden verletzt. Die Behörden hatten zunächst vermutet, dass er aus Rache wegen eines nicht bestandenen Abschlusses gehandelt habe. Mitte Dezember verurteilte ihn ein Gericht zum Tode.


Bildnachweis: © Ng Han Guan/AP/dpa
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