Russlands Weihnachtsmann, Väterchen Frost, muss mehrere Strafen wegen Geschwindigkeitsübertretungen zahlen. Im laufenden Jahr habe er Strafzettel über 24.500 Rubel (knapp 230 Euro) angehäuft, berichteten mehrere russische Medien am Samstag. Die Rede ist vom zentralen Weihnachtsmann-Darsteller in der Kleinstadt Weliki Ustjug im nordrussischen Gebiet Wologda, wo der Legende nach Väterchen Frost seine Residenz haben soll. Den Berichten nach geht es bei den Strafen nicht um die Neujahrsnacht, in der in Russland Väterchen Frost gleichzeitig bei allen Kindern Geschenke auf seinem von Rentieren gezogenen Schlitten abliefern soll. Bei den Schlitten handle es sich vielmehr um drei Autos, in denen der Weihnachtsmann auf den Straßen des Gebiets Wologda unterwegs gewesen sein soll - teilweise 40 bis 60 Kilometer pro Stunde zu schnell. Immerhin: Einen Teil der Strafen soll er bereits beglichen haben. Die Residenz von Väterchen Frost wurde vor 25 Jahren in der Nähe von Weliki Ustjug gebaut und ist ein sehr erfolgreiches touristisches Projekt. Seither gilt der dortige Weihnachtsmann-Darsteller als das wahre Väterchen Frost in Russland. Besucher können ihn in seiner Residenz besuchen und ihm ihre Wünsche überbringen. Es gibt sogar die Möglichkeit, dort zu übernachten. Der Ansturm von Besuchern nach Weliki Ustjug ist speziell im Winter hoch. Seit einigen Jahren bietet sogar die russische Eisenbahn in der Wintersaison kombinierte Bahn- und Bustickets zur Residenz von Väterchen Frost an.Teilweise 40 bis 60 Kilometer pro Stunde zu schnell
Bildnachweis: © Julian Stratenschulte/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zu schnell: Mehrere Strafzettel für Russlands Weihnachtsmann
Väterchen Frost muss schnell sein, wenn er allen Kindern in einer Nacht Geschenke bringen will. Doch der Darsteller ist wohl auch in seiner Freizeit fix. Nun gab es mehrere Straf- statt Wunschzettel.
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel
Nach 40 Tagen an Bord ihres Kreuzfahrtschiffs sollen die Passagiere der «Hondius» Teneriffa erreichen. Sie erwarten strenge Quarantänemaßnahmen und versiegelte Fahrzeuge. Koffer müssen zurückbleiben.
Ein 28-jähriger Berliner rennt für mehrere Tage durch die kalifornische Hitze. Immer dabei: Seine Fans im Netz. Sein Ziel: 600 Kilometer in 96 Stunden zurücklegen. Am Ende fehlen ihm einige.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach 40 Tagen an Bord ihres Kreuzfahrtschiffs sollen die Passagiere der «Hondius» Teneriffa erreichen. Sie erwarten strenge Quarantänemaßnahmen und versiegelte Fahrzeuge. Koffer müssen zurückbleiben.
Ein 28-jähriger Berliner rennt für mehrere Tage durch die kalifornische Hitze. Immer dabei: Seine Fans im Netz. Sein Ziel: 600 Kilometer in 96 Stunden zurücklegen. Am Ende fehlen ihm einige.

