1. Dezember 2024 / Aus aller Welt

Zu schnell: Mehrere Strafzettel für Russlands Weihnachtsmann

Väterchen Frost muss schnell sein, wenn er allen Kindern in einer Nacht Geschenke bringen will. Doch der Darsteller ist wohl auch in seiner Freizeit fix. Nun gab es mehrere Straf- statt Wunschzettel.

Zu schnell unterwegs: Der russische Weihnachtsmann muss sich neben Wunschzetteln nun auch mit einigen Strafzetteln auseinandersetzen. (Symbolbild)

Russlands Weihnachtsmann, Väterchen Frost, muss mehrere Strafen wegen Geschwindigkeitsübertretungen zahlen. Im laufenden Jahr habe er Strafzettel über 24.500 Rubel (knapp 230 Euro) angehäuft, berichteten mehrere russische Medien am Samstag. Die Rede ist vom zentralen Weihnachtsmann-Darsteller in der Kleinstadt Weliki Ustjug im nordrussischen Gebiet Wologda, wo der Legende nach Väterchen Frost seine Residenz haben soll.

Teilweise 40 bis 60 Kilometer pro Stunde zu schnell

Den Berichten nach geht es bei den Strafen nicht um die Neujahrsnacht, in der in Russland Väterchen Frost gleichzeitig bei allen Kindern Geschenke auf seinem von Rentieren gezogenen Schlitten abliefern soll. Bei den Schlitten handle es sich vielmehr um drei Autos, in denen der Weihnachtsmann auf den Straßen des Gebiets Wologda unterwegs gewesen sein soll - teilweise 40 bis 60 Kilometer pro Stunde zu schnell. Immerhin: Einen Teil der Strafen soll er bereits beglichen haben.

Die Residenz von Väterchen Frost wurde vor 25 Jahren in der Nähe von Weliki Ustjug gebaut und ist ein sehr erfolgreiches touristisches Projekt. Seither gilt der dortige Weihnachtsmann-Darsteller als das wahre Väterchen Frost in Russland. Besucher können ihn in seiner Residenz besuchen und ihm ihre Wünsche überbringen. Es gibt sogar die Möglichkeit, dort zu übernachten. Der Ansturm von Besuchern nach Weliki Ustjug ist speziell im Winter hoch. Seit einigen Jahren bietet sogar die russische Eisenbahn in der Wintersaison kombinierte Bahn- und Bustickets zur Residenz von Väterchen Frost an.


Bildnachweis: © Julian Stratenschulte/dpa
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