Es ist mindestens so wichtig wie Baum und Geschenke: Weihnachtsgebäck erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Wo besonders viel genascht wird, zeigt eine Studie von YouGov. Das Marktforschungsunternehmen hat in der Advents- und Weihnachtszeit 2024 rund 30.000 Haushalte in 38 deutschen Regionen - einschließlich Regierungsbezirken und Bundesländern - repräsentativ befragt. Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind die Hochburgen. Im Regierungsbezirk Weser-Ems wurden im November und Dezember vergangenen Jahres pro Haushalt durchschnittlich 519 Gramm Spekulatius gekauft - 79 Prozent mehr als bundesweit. Dahinter lagen die Bezirke Detmold (+47) und Münster (+44). Am wenigsten Spekulatius ging in Hamburg, im Saarland sowie in Freiburg über die Ladentheken. Deutschlandweit lag der Schnitt bei 290 Gramm je Haushalt. Franken ist Spitzenreiter. In Unterfranken kaufte jeder Haushalt im Schnitt etwa 618 Gramm Lebkuchen - 78 Prozent mehr als im Durchschnitt. Auf den Plätzen zwei und drei lagen Oberfranken (+60) und Oberpfalz (+44). Am geringsten fiel die Nachfrage in Bremen, Hamburg und Braunschweig aus. Der Durchschnitt in Deutschland lag bei knapp 350 Gramm. Das Gebäck, das meist aus Lebkuchen, Fruchtgelee, Marzipan und Schokolade besteht, ist im Norden besonders beliebt. Auf dem ersten Platz lag Schleswig-Holstein mit 145 Gramm pro Haushalt. Das waren 51 Prozent mehr als im Bundesschnitt. Auch in Brandenburg (+43) und Dresden (+30) war die Nachfrage sehr hoch. Deutschlandweit wurden im November und Dezember 2024 laut YouGov durchschnittlich rund 96 Gramm Dominosteine gekauft.Spekulatius
Lebkuchen
Dominosteine
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Wo am meisten Spekulatius und Lebkuchen gekauft wird
Spekulatius, Lebkuchen und Dominosteine verkürzen die Wartezeit auf den Heiligabend. Eine Studie zeigt: Die Vorlieben unterscheiden sich regional deutlich.
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