11. Februar 2026 / Aus aller Welt

Viel Regen zum Auftakt des Straßenkarnevals erwartet

Erst nass, dann winterlich: Das Wetter macht es den Narren in diesem Jahr nicht leicht. Noch gibt es aber Unsicherheiten bei der Prognose.

Immer wieder Regen lautet die Wettervorhersage für die kommenden Tage.
Veröffentlicht am 11. Februar 2026 um 13:14 Uhr

Zum Auftakt des Straßenkarnevals an diesem Donnerstag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) zwar stellenweise milde Temperaturen, aber auch viel Regen. Teils regne es kräftig und andauernd, teilte der DWD mit. In Staulagen der südlichen Mittelgebirge sei mit Dauerregen zu rechnen.

Winterlich ist es dagegen im Norden: Vor allem im Norden Schleswig-Holsteins bis zur dänischen Grenze, aber auch im Nordosten schneie es, einige Zentimeter Neuschnee könnten zusammenkommen, teilte DWD-Meteorologe Oliver Reuter mit. Nachts müsse mit Glätte auf den Straßen gerechnet werden.

Innerhalb Deutschlands herrscht weiter ein starkes Temperaturgefälle: Die Werte bewegen sich zwischen plus einem Grad bei Flensburg und bis 13 Grad am Neckar. Im Süden muss mit stürmischen Windböen gerechnet werden, in Hochlagen mit Sturmböen. 

Kälte macht sich auf Richtung Süden 

Am Freitag regnet es zeitweise in der Mitte und im Südwesten, am Samstag vor allem im Süden. Der Regen kann dabei bis in tiefe Lagen in Schnee übergehen. Denn die Kälte breitet sich in Richtung Süden aus; am Freitagabend erreicht sie die Mitte Deutschlands.

Am Samstag liegen die Höchstwerte bei minus zwei Grad in Schleswig-Holstein und nur noch plus sechs Grad in Südostbayern. Nachts stehen wieder Minusgrade bevor, minus fünf bis minus zehn Grad, sagt der DWD voraus.

Werden die Rosenmontagsumzüge zur Rutschpartie? 

Für die Hochphase des Karnevals ab Sonntag gebe es in der Prognose noch Unsicherheiten, erklärte Meteorologe Reuter. Es deute sich aber ab Sonntagabend ein neues Tief mit Niederschlägen an, das verbreitet erst Schnee, später möglicherweise gefrierenden Regen bringe. 

«Ob die Rosenmontagsumzüge daher zur Rutschpartie werden, muss noch abgewartet werden», teilt Reuter mit. Der Grundfahrplan bis dahin laute: «Nach viel Regen kommt wieder das Schneefegen!», reimt der Meteorologe die Lage zusammen.


Bildnachweis: © Thomas Banneyer/dpa
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