Das Urteil des Landgerichts Bielefeld zum Tod des ehemaligen Profiboxers Besar Nimani ist rechtskräftig. Nach Angaben von Sprecher Guiskard Eisenberg hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die Revision des verurteilten 35-Jährigen verworfen. Der Mann war am 8. April 2025 wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nimani war im März 2024 von zwei Männern in der Bielefelder Fußgängerzone mit 16 Schüssen getötet worden. Nach dem zweiten Tatverdächtigen wird weiterhin gefahndet. Das Motiv konnte im Prozess nicht geklärt werden. Das Verfahren hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, weil am Rande eines Verhandlungstages an einer Kreuzung vor dem Gerichtsgebäude Schüsse gefallen waren. Zwei Geschwister des Sportlers wollten sich für seinen Tod rächen und schossen auf Familienangehörige des damals Angeklagten. Bruder und Schwester wurden im November 2025 unter anderem wegen versuchten Mordes verurteilt. Der Bruder soll lebenslang ins Gefängnis, die jüngere Schwester für fünf Jahre. Diese Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Vier Menschen waren durch die Schüsse verletzt worden. Lebensgefährliche Verletzungen trugen dabei der Bruder und der Vater des seinerzeit angeklagten Schützen im Mordfall Nimani davon.Urteil gegen Geschwister noch nicht rechtskräftig
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Urteil nach Tod eines ehemaligen Boxprofis rechtskräftig
Nach Schüssen in einer Fußgängerzone und einem aufsehenerregenden Prozess steht das lebenslange Urteil im Fall Besar Nimani fest. Nach einem zweiten Schützen wird weiterhin international gefahndet.
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