Nach dem Bootsunglück im Roten Meer haben Einsatzkräfte einen weiteren Überlebenden aus dem Wasser gezogen. Die ägyptische Marine habe einen Urlauber aus Finnland gerettet, teilte der für die Region zuständige Gouverneur Amr Hanafi mit. Nach dem Notruf am frühen Montagmorgen seien bisher 33 von insgesamt 44 Menschen an Bord gerettet und zudem vier Leichen geborgen worden. Zur Nationalität der Todesopfer machte Hanafi keine Angaben. Auch Deutsche waren nach Angaben des Auswärtigen Amts an Bord. Sieben Menschen werden aktuell noch vermisst. Die Chancen, sie nach der inzwischen zweitägigen Suche noch lebend zu finden, sinken. Der Mensch kann mehrere Tage ohne Trinkwasser überleben. Ein Herzstillstand im offenen Meer ist aber auch wegen schwerer Unterkühlung möglich und das auch bei wärmeren Wassertemperaturen um 20 Grad Celsius. Die Motorjacht «Sea Story», die Touristen zu Tauchplätzen im Roten Meer bringt, hatte am Montagmorgen einen Notruf abgesetzt. Hanafi zufolge geriet das mehrstöckige Boot in raue See, wurde von einer großen Welle erfasst und sank schließlich. Technische Mängel habe es nicht gehabt. Einige Passagiere hätten es nicht rechtzeitig aus ihren Kabinen nach draußen geschafft. Die meteorologische Behörde des Landes hatte für Sonntag und Montag schlechtes Wetter über dem Mittelmeer und dem Roten Meer vorhergesagt und empfohlen, Fahrten auf den Meeren an diesen Tagen auszusetzen.
Bildnachweis: © -/XinHua/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Urlauber aus Finnland nach Bootsunglück in Ägypten gerettet
Zwei Tage nach dem Notruf der «Sea Story» gibt es nur noch wenig Hoffnung, Überlebende zu finden. Ein finnischer Tourist wird gerettet - sieben Menschen werden noch vermisst.
Meistgelesene Artikel
- 6. Januar 2026
Schnee in Bielefeld & Kreis Gütersloh: Wer räumen muss - und welches Streumittel erlaubt ist
Achtung Rutschgefahr in Ostwestfalen!
- 7. Januar 2026
Sturmtief Elli bringt noch mehr Schnee
Viel Neuschnee, Schneeverwehungen und Glatteis: Ein Sturmtief steuert auf Deutschland zu. Spannend - und turbulent - wird es ab der Nacht zum Freitag.
Neueste Artikel
- 22. Januar 2026
Erdrutsch auf Campingplatz in Neuseeland - mehrere Vermisste
Zerstörte Zelte und Hilfeschreie aus dem Toilettenblock: Nach einem Erdrutsch am Mount Maunganui kämpfen Retter gegen die Zeit. Auch andernorts in Neuseeland gibt es nach Rekordregen Vermisste.
- 22. Januar 2026
Bisher älteste Höhlenkunst der Welt in Indonesien entdeckt
Prähistorisch und mysteriös: Ein Handabdruck auf Sulawesi gilt als älteste bekannte Höhlenkunst der Welt - und wirft ein neues Licht auf die Besiedelung Australiens.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 22. Januar 2026
Erdrutsch auf Campingplatz in Neuseeland - mehrere Vermisste
Zerstörte Zelte und Hilfeschreie aus dem Toilettenblock: Nach einem Erdrutsch am Mount Maunganui kämpfen Retter gegen die Zeit. Auch andernorts in Neuseeland gibt es nach Rekordregen Vermisste.
- 22. Januar 2026
Bisher älteste Höhlenkunst der Welt in Indonesien entdeckt
Prähistorisch und mysteriös: Ein Handabdruck auf Sulawesi gilt als älteste bekannte Höhlenkunst der Welt - und wirft ein neues Licht auf die Besiedelung Australiens.

