Glätte und Schnee haben in der Nacht in Teilen Deutschlands zu Unfällen geführt. In Mittelhessen seien bis zum frühen Morgen 23 Unfälle gezählt worden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Gießen. In fünf Fällen hätten sich Verkehrsteilnehmer Prellungen oder andere leichte Verletzungen zugezogen. Schwerverletzte habe es nicht gegeben. Auch das nordhessische Polizeipräsidium in Kassel meldete mehrere Unfälle, die glimpflich ausgegangen seien. In der Gemeinde Gilserberg im Schwalm-Eder-Kreis hätten sich mehrere Lastwagen im Schnee festgefahren, sagte ein Sprecher. Dabei sei niemand verletzt worden. In Teilen Bayerns sorgte das Winterwetter ebenfalls für Probleme auf den Straßen. Im Landkreis Bayreuth kam es am Mittwochabend innerhalb kurzer Zeit zu drei Unfällen auf der Autobahn 9, wie die Verkehrspolizei mitteilte. Eine 27-Jährige habe sich leicht verletzt, als sie mit ihrem Wagen in die Leitplanke rutschte. In der Oberpfalz waren am Abend drei Menschen bei Unfällen leicht verletzt worden, wie ein Sprecher der Polizei in Regensburg berichtete. Im Laufe der Nacht habe sich die Wetterlage verbessert. Auch im Westen von Deutschland beruhigte sich die Wetterlage in der Nacht. Am Abend waren etwa in Trier im Westen von Rheinland-Pfalz mehrere Unfälle durch Schnee gemeldet worden. Am frühen Morgen sei die Lage überwiegend ruhig, berichteten Polizeisprecher aus Rheinland-Pfalz und dem benachbarten Saarland. Für Donnerstag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) erneut Frost und Glätte in weiten Teilen Deutschlands. Von Westen zieht laut Prognose Neuschnee heran. Zunächst sollen besonders die Osthälfte Nordrhein-Westfalens und Südniedersachsen betroffen sein. Am frühen Morgen meldeten Polizeidienststellen in diesen Regionen noch keine größeren Probleme auf den Straßen. «Es ist schon weiß, aber noch bleiben die Leute zu Hause», sagte etwa ein Sprecher der Polizei in Bielefeld. Am Nachmittag soll der Schnee über das nördliche Sachsen-Anhalt bis nach Nordbrandenburg und in die Uckermark ziehen. Mengen von drei bis acht Zentimetern Neuschnee seien möglich, teilte der DWD mit. In den Mittelgebirgen könne es auch um 15 Zentimeter Neuschnee geben. In der Mitte und im Süden soll es windig bis stürmisch werden, auch Gewitter sind möglich. Die Temperaturen erreichen bis zu 6 Grad im Norden und bis zu 14 Grad im Süden.Wetterlage in Bayern und im Westen beruhigt sich
Bis zu 15 Zentimeter Neuschnee
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Unfälle auf glatten Straßen - DWD erwartet Neuschnee
Auf winterglatten Straßen kommt es erneut zu Unfällen. In Teilen Deutschlands beruhigt sich die Wetterlage zunächst - doch weitere Schneefälle sind angekündigt.
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