20. Juni 2026 / Aus aller Welt

Ubisoft-Mitgründer stirbt bei Flugzeugabsturz in Frankreich

Nach dem Absturz einer Propellermaschine in Frankreich trauert das große Spiele-Unternehmen Ubisoft um einen seiner Gründer. Die Behörden ermitteln.

Bei einem Absturz eines Propellerflugzeugs sind zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter der Mitgründer der weltweit bekannten Videospielfirma Ubisoft, Claude Guillemot.
Veröffentlicht am 20. Juni 2026 um 20:51 Uhr

Beim Absturz eines Propellerflugzeugs in der westfranzösischen Gemeinde La Baule sind zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter der Mitgründer der weltweit bekannten Videospielfirma Ubisoft. Das Kleinflugzeug sei am Freitagabend auf einem Feld abgestürzt, als es sich im Anflug auf den Flugplatz in La Baule befand, teilte die zuständige Staatsanwältin mit. 

Ubisoft schrieb, dass es mit großer Trauer vom Tod von Claude Guillemot erfahren habe, «der bei einem Unfall ums Leben gekommen ist.» Das französische Unternehmen ist für Spiele wie «Assasin's Creed» bekannt und betreibt auch in Deutschland Entwicklungsstudios.

Die Staatsanwältin bestätigte, dass es sich bei einem der Toten des Unglücks «nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen» um Claude Guillemot handeln könnte. Die Maschine startete demnach aus Rennes, wo Guillemot wohnte. Er sei der Eigentümer des Flugzeugs. Es seien Ermittlungen wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung eingeleitet worden, hieß es weiter. Die genauen Umstände und Ursachen des Unfalls stehen bislang nicht fest.

Der 69-jährige Guillemot hatte Ubisoft 1986 gemeinsam mit seinen Brüdern gegründet. Zuletzt war er Chef der Guillemot Corporation, die unter anderem Zubehör für Computerspiele vertreibt. Die beigeordnete Ministerin für künstliche Intelligenz und Digitalisierung in Frankreich, Anne Le Hénanff, schrieb auf der Plattform X: «Die französische Videospielbranche verliert heute einen ihrer Pioniere.»


Bildnachweis: © Jeremia Gonzalez/AP/dpa
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