Beim Absturz eines Propellerflugzeugs in der westfranzösischen Gemeinde La Baule sind zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter der Mitgründer der weltweit bekannten Videospielfirma Ubisoft. Das Kleinflugzeug sei am Freitagabend auf einem Feld abgestürzt, als es sich im Anflug auf den Flugplatz in La Baule befand, teilte die zuständige Staatsanwältin mit. Ubisoft schrieb, dass es mit großer Trauer vom Tod von Claude Guillemot erfahren habe, «der bei einem Unfall ums Leben gekommen ist.» Das französische Unternehmen ist für Spiele wie «Assasin's Creed» bekannt und betreibt auch in Deutschland Entwicklungsstudios. Die Staatsanwältin bestätigte, dass es sich bei einem der Toten des Unglücks «nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen» um Claude Guillemot handeln könnte. Die Maschine startete demnach aus Rennes, wo Guillemot wohnte. Er sei der Eigentümer des Flugzeugs. Es seien Ermittlungen wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung eingeleitet worden, hieß es weiter. Die genauen Umstände und Ursachen des Unfalls stehen bislang nicht fest. Der 69-jährige Guillemot hatte Ubisoft 1986 gemeinsam mit seinen Brüdern gegründet. Zuletzt war er Chef der Guillemot Corporation, die unter anderem Zubehör für Computerspiele vertreibt. Die beigeordnete Ministerin für künstliche Intelligenz und Digitalisierung in Frankreich, Anne Le Hénanff, schrieb auf der Plattform X: «Die französische Videospielbranche verliert heute einen ihrer Pioniere.»
Bildnachweis: © Jeremia Gonzalez/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Ubisoft-Mitgründer stirbt bei Flugzeugabsturz in Frankreich
Nach dem Absturz einer Propellermaschine in Frankreich trauert das große Spiele-Unternehmen Ubisoft um einen seiner Gründer. Die Behörden ermitteln.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
Neueste Artikel
- 19. August 2026
Feuer im Hohen Venn eingekesselt – Evakuierung aufgehoben
Rund 3.000 Hektar Natur sind zerstört, doch die Evakuierung im Ortsteil Kalterherberg ist beendet. Die Bewohner dürfen zurück.
- 19. August 2026
Pistolen für Deutschland unter türkischen Feigen versteckt
Ein Grenzpunkt zwischen Bulgarien und der Türkei ist auch ein Tor in die EU. Schmuggler sind besonders erfinderisch, wenn es um Drogen oder Waffen geht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 19. August 2026
Feuer im Hohen Venn eingekesselt – Evakuierung aufgehoben
Rund 3.000 Hektar Natur sind zerstört, doch die Evakuierung im Ortsteil Kalterherberg ist beendet. Die Bewohner dürfen zurück.
- 19. August 2026
Pistolen für Deutschland unter türkischen Feigen versteckt
Ein Grenzpunkt zwischen Bulgarien und der Türkei ist auch ein Tor in die EU. Schmuggler sind besonders erfinderisch, wenn es um Drogen oder Waffen geht.

