Eineinhalb Monate nach dem spektakulären Millionen-Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen hat die Staatsanwaltschaft den Tresorraum der Bank wieder freigegeben. Bei dem Einbruch hatten Unbekannte Ende Dezember mehr als 3.000 Schließfächer im Tresorraum aufgebrochen, nachdem sie ein Loch in eine dicke Betonwand gebohrt hatten. Die Einbrecher flohen mit Gold, Bargeld und anderen Wertsachen in Millionenhöhe. Die Polizei sucht weiter nach einer heißen Spur. Mehrere hunderte Polizeibeschäftigte hätten teilweise 24 Stunden am Tag im und am Tresor und in einem angrenzenden Archivraum gearbeitet, um die von den Tätern zurückgelassenen Gegenstände zu sortieren, teilte die Polizei mit. Hunderttausende Gegenstände aus den geplünderten Schließfächern lagen nach der Tat am Boden; sie mussten geordnet, fotografiert und etwa als Spurenträger oder Wertsache eingestuft werden. Die Wertsachen würden zu einem späteren Zeitpunkt an die Eigentümer zurückgegeben, hieß es in der Mitteilung. Die Polizei appellierte erneut an die Schließfachkunden, bei der Polizei über ihre gelagerten Gegenstände auszusagen. Mehr als 1.500 Kunden hätten bereits Angaben gemacht, bisher auf freiwilliger Basis. Möglich sei aber auch eine verpflichtende Vernehmung, hieß es. Über eine Hotline könnten problemlos Termine für Aussagen vereinbart werden.
Bildnachweis: © -/Polizei Gelsenkirchen/dpa
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Tresorraum nach Millionen-Einbruch frei - keine heiße Spur
Nach dem Einbruch in eine Sparkasse ist der Tresorraum wieder freigegeben. Die Polizei sucht weiter nach Hinweisen – die Täter sind noch immer unbekannt.
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