Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind auf den Philippinen mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. 13 weitere wurden verletzt, mindestens sechs Personen werden vermisst, wie die Polizei mitteilte. Auslöser sind demnach mehrere Tropenstürme sowie der Südwestmonsun, die in dem südostasiatischen Land seit mehr als einer Woche zu heftigen Regenfällen führen. Die Todesopfer wurden hauptsächlich in den Provinzen Benguet, Rizal und Batangas auf der Hauptinsel Luzon registriert. Neun Menschen starben bei Erd- oder Geröllrutschen, zwei durch Stromschläge, drei ertranken und ein weiterer wurde von einem umstürzenden Baum getroffen. Nach Angaben der Behörden sind landesweit mehr als 750.000 Menschen von den Unwettern betroffen. Mehr als 8.000 von ihnen mussten in Notunterkünften Zuflucht suchen. Auch in der Region um die Hauptstadt Manila standen zahlreiche Straßen und Wohngebiete unter Wasser. In einigen Gegenden reichte das Wasser bis zur Hüfte. Wegen der Überschwemmungen wurden vielerorts die Schulen geschlossen. Der Schiffsverkehr wurde in den betroffenen Regionen teilweise eingestellt. Nach Angaben der Küstenwache wurde der Betrieb in 20 Häfen im Zentrum und Osten des Landes ausgesetzt. Der Wetterdienst sagte derweil weitere heftige Regenfälle voraus.Hüfthohes Wasser in der Region Manila
Bildnachweis: © Uncredited/Philippine Coast Guard/AP/dpa
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Tote auf den Philippinen durch Tropenstürme und Monsun
In Manila und anderen Regionen der Philippinen toben seit einer Woche Unwetter. Es gibt Tote und Verletzte - und Tausende suchen in Notunterkünften Schutz.
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