Tausende Menschen haben am weltberühmten Monument Stonehenge im englischen Salisbury traditionell die Wintersonnenwende gefeiert. Sie begrüßten dort am Sonntagmorgen den Sonnenaufgang, der den kürzesten Tag des Jahres einläutet. Auf Bildern ist zu sehen, wie die zahlreichen Besucher rund um den berühmten Steinkreis tanzen, singen und musizieren. Mit der Wintersonnenwende werden die Tage nun wieder länger. Der BBC zufolge nahmen mehr als 8.000 Menschen an dem Spektakel teil, ab 5.15. Uhr wurden die Besucher zu dem Monument gelassen. Mit der Errichtung von Stonehenge wurde vor etwa 5.000 Jahren begonnen. Der Steinkreis gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Großbritanniens. Die Steine sind exakt auf den Sonnenstand der Sommer- und Wintersonnenwende ausgerichtet. Es wird angenommen, dass die beiden Tage bereits seit Tausenden von Jahren dort gefeiert werden. Wozu die Steinkolosse tatsächlich gedacht waren, ist aber bis heute unklar. Der Steinkreis ist Teil einer ganzen Reihe von Bauwerken aus der Stein- und Bronzezeit in der Umgebung. Mit der Wintersonnenwende beginnt der astronomische oder kalendarische Winter. Danach werden die Tage wieder länger. Im Gegensatz dazu startet der meteorologische Winter aus rein statistischen Gründen grundsätzlich schon am 1. Dezember.
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Tausende Menschen verfolgen Wintersonnenwende in Stonehenge
Mystische Stimmung, Trommeln und Tänze: In Stonehenge läuten Tausende den kürzesten Tag des Jahres ein und nehmen damit an einer besonderen Tradition teil.
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