Schnee und Eis bedeuten für viele Wildtiere nach Angaben der Deutschen Wildtier Stiftung eine ernste Gefahr. Gefrorene Böden und Gewässer erschweren den Angaben zufolge die Nahrungssuche. Die größeren Anstrengungen sowie die niedrigen Temperaturen rauben den Tieren wertvolle Energiereserven. So kämen etwa Eichhörnchen derzeit oft nicht mehr an ihre im Herbst angelegten Vorräte, da viele ihrer Nahrungsdepots unter einer harten Schneedecke oder im gefrorenen Erdreich lägen. Bergbewohnern wie Gämsen koste die Suche nach Gräsern und Flechten in Eis und Schnee viel Kraft. Singvögel fänden in gefrorenen Böden kaum noch Insekten oder Samen. «Gerade in solchen Extremwintern können Menschen viel zum Schutz der Wildtiere beitragen», sagte Jenifer Calvi von der Deutschen Wildtier Stiftung in Hamburg. «Wichtig ist vor allem, die Tiere nicht unnötig zu stören.» Spaziergänger sollten auf den Wegen bleiben, Hunde anleinen und Rückzugsräume respektieren, besonders in Wäldern, an Waldrändern und in den Bergen. «Wintersportler sollten ausgewiesene Routen nutzen und Wildruhezonen meiden.» Wer einen Garten oder Balkon habe, könne Vögeln und Eichhörnchen mit geeignetem Futter und eisfreien Wasserstellen helfen.
Bildnachweis: © Silas Stein/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Stiftung: Winter setzt Wildtieren zu – Mensch kann helfen
Der eisige Winter könne eine Gefahr für Wildtiere sein. Die Deutsche Wildtier Stiftung gibt Tipps, wie der Mensch helfen kann.
Meistgelesene Artikel
Das Hoch «Hartmut» bringt nicht nur tagsüber Hitze, sondern auch nachts kaum Abkühlung. Der Wetterdienst rät deshalb, lange Aufenthalte draußen zu vermeiden.
Neueste Artikel
- 11. Juli 2026
Feuerinferno in Spanien: Flammen breiten sich weiter aus
Der Kampf gegen die Flammen geht in Andalusien weiter. Rund 500 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Probleme bereitet die Identifizierung der Todesopfer.
Nach einem Feuer an der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln taucht ein Bekennerschreiben auf. Nun wird Sabotage vermutet. Die Strecke ist weiterhin gesperrt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. Juli 2026
Feuerinferno in Spanien: Flammen breiten sich weiter aus
Der Kampf gegen die Flammen geht in Andalusien weiter. Rund 500 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Probleme bereitet die Identifizierung der Todesopfer.
Nach einem Feuer an der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln taucht ein Bekennerschreiben auf. Nun wird Sabotage vermutet. Die Strecke ist weiterhin gesperrt.

