9. September 2026 / Aus aller Welt

Sprengstoffverdacht blockiert Rheinfelden-Grenze stundenlang

Spürhunde schlagen bei einer Kontrolle an der Grenze auf Sprengstoff an. Spezialkräfte untersuchen das Fahrzeug, der Grenzübergang bleibt gesperrt.

Sieben Stunden lang ging nichts mehr am Grenzübergang.
Veröffentlicht am 9. September 2026 um 20:57 Uhr

Stundenlanger Stillstand dort, wo normalerweise Zehntausende von Autos entlangfahren: Nach einem Sprengstoffverdacht an der deutsch-schweizerischen Grenze ist der Übergang Rheinfelden-Autobahn erst am Abend wieder geöffnet worden. «Es wurden keine gefährlichen Stoffe aufgefunden», sagte ein Polizeisprecher. «Die Autobahn konnte wieder freigegeben werden.»

Bei der Einreise hätten bei der Kontrolle eines Autos mit deutscher Zulassung am Mittag Sprengstoffspürhunde angeschlagen, hieß es. Wegen des Verdachts einer Gefahrenlage seien ein festgelegter Gefahrenbereich geräumt und Spezialkräfte der Bundespolizei hinzugezogen worden. Die zwei Insassen des Autos wurden vorläufig festgenommen. Unklar blieb am Abend, ob die beiden Deutschen inzwischen wieder auf freiem Fuß sind.

Medienangaben, nach denen es sich bei den Männern um Vater und Sohn handelt und beide zur Fahndung ausgeschrieben gewesen sind, bestätigte die Polizei nicht. 

Zehntausende Autos am Tag 

Wegen des Einsatzes war die Autobahn 861 gesperrt. Sie verbindet die A98 auf der deutschen Seite mit der schweizerischen A3. Laut ADAC kam es auf beiden Seiten der Grenze zu kilometerlangen Staus. Die baden-württembergische Polizei leitete den Verkehr nach eigenen Angaben an der Ausfahrt Rheinfelden-Mitte ab.

Der Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn liegt auf der Rheinfelder Brücke zwischen dem deutschen Rheinfelden (Baden) und dem Schweizer Rheinfelden. Die Brücke wird Tag für Tag von rund 30.000 Fahrzeugen genutzt.


Bildnachweis: © Philipp von Ditfurth/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Neueste Artikel

Streift ein Puma durch Oberbayern? Was bisher bekannt ist
Aus aller Welt

Spaziergänge vermeiden, Kinder nicht aus den Augen lassen: Nach einer möglichen Raubkatzen-Sichtung rufen Behörden nahe dem Münchner Flughafen zur Vorsicht auf. Was ist da unterwegs - und warum?

weiterlesen...
Gutachter im Fall Fabian: «Erstaunlich emotionslos»
Aus aller Welt

Empathielos, egozentrisch, berechnend, manipulativ - das psychiatrische Gutachten sagt wenig Positives über die Angeklagte. Ob sie aber den achtjährigen Fabian tötete, steht auf einem anderen Blatt.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Streift ein Puma durch Oberbayern? Was bisher bekannt ist
Aus aller Welt

Spaziergänge vermeiden, Kinder nicht aus den Augen lassen: Nach einer möglichen Raubkatzen-Sichtung rufen Behörden nahe dem Münchner Flughafen zur Vorsicht auf. Was ist da unterwegs - und warum?

weiterlesen...
Gutachter im Fall Fabian: «Erstaunlich emotionslos»
Aus aller Welt

Empathielos, egozentrisch, berechnend, manipulativ - das psychiatrische Gutachten sagt wenig Positives über die Angeklagte. Ob sie aber den achtjährigen Fabian tötete, steht auf einem anderen Blatt.

weiterlesen...