24. März 2026 / Aus aller Welt

Sohn von Kronprinzessin bleibt nach Prozess in U-Haft

Vergangene Woche ging der Prozess gegen Marius Borg Høiby zu Ende. Auf das Urteil muss der Sohn der norwegischen Kronprinzessin in U-Haft warten. Das hat ein Berufungsgericht jetzt bestätigt.

Nach dem Prozess: Marius Borg Høiby muss in der U-Haft auf das Urteil warten.
Veröffentlicht am 24. März 2026 um 10:45 Uhr

Nach dem Ende des Vergewaltigungs-Prozesses gegen den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin muss Marius Borg Høiby weiter in Untersuchungshaft auf das Urteil warten. Ein Gericht lehnte seine Berufung gegen eine entsprechende Entscheidung von vor zwei Wochen ab, wie die norwegische Nachrichtenagentur NTB berichtete.

Anfang März hatte der 29-Jährige die Freilassung aus der U-Haft beantragt. Das zuständige Gericht hatte den Antrag aber mit Verweis «auf die Schwere und den Umfang des Falls sowie die hohe Wiederholungsgefahr» abgewiesen. Dagegen war Høiby in Berufung gegangen.

Bis vergangene Woche stand Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung unter anderem wegen Vergewaltigungs-Vorwürfen vor Gericht. Kurz vor Beginn des Prozesses war er erneut festgenommen worden, weil er gegen ein Kontaktverbot in Bezug auf eine Ex-Freundin verstoßen und sich rücksichtslos verhalten haben soll. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Mit einem Urteil in dem umfangreichen Prozess gegen ihn ist aber erst Anfang Juni zu rechnen.


Bildnachweis: © Ane Hem/NTB Scanpix Pool/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Neueste Artikel

Beben auf Philippinen: Zahl der Toten und Verletzten steigt
Aus aller Welt

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen wird das Ausmaß der Katastrophe deutlicher. Dutzende Menschen sind tot, Hunderte verletzt - und viele stehen unter Schock.

weiterlesen...
Weniger Auswanderer in WM-Gastgeberländer Kanada und USA
Aus aller Welt

Die USA und Kanada verlieren bei deutschen Auswanderern an Attraktivität. Das meldet das Statistische Bundesamt anlässlich der WM. Doch das dritte WM-Gastgeberland ist beliebter geworden.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Beben auf Philippinen: Zahl der Toten und Verletzten steigt
Aus aller Welt

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen wird das Ausmaß der Katastrophe deutlicher. Dutzende Menschen sind tot, Hunderte verletzt - und viele stehen unter Schock.

weiterlesen...
Weniger Auswanderer in WM-Gastgeberländer Kanada und USA
Aus aller Welt

Die USA und Kanada verlieren bei deutschen Auswanderern an Attraktivität. Das meldet das Statistische Bundesamt anlässlich der WM. Doch das dritte WM-Gastgeberland ist beliebter geworden.

weiterlesen...