Unbekannte haben aus dem Pariser Naturkundemuseum (Muséum National d'Histoire Naturelle, MNHN) mehrere Goldnuggets gestohlen. Der materielle Schaden wird auf rund 600.000 Euro geschätzt, wie das Museum mitteilte. Die gestohlenen Exemplare aus sogenanntem gediegenem Gold haben laut MNHN jedoch einen unschätzbaren kulturellen Wert. In einer Pressemitteilung erklärte das Museum weiter, dass es diesen unschätzbaren Verlust für Forschung, Kulturerbe und dessen Vermittlung an die Öffentlichkeit bedauere. Eine Reinigungskraft hatte den Diebstahl am Dienstagmorgen (16. September) in der mineralogischen Galerie entdeckt, wie der Fernsehsender «BFMTV» unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtete. An mehreren Eingängen wurden Einbruchspuren festgestellt. Die Pariser Brigade zur Bekämpfung des Banditentums (BRB) ermittelt wegen Diebstahls im bandenmäßigen Zusammenhang. Das MNHN ist eines der ältesten und bedeutendsten Naturkundemuseen der Welt. Die naturkundlichen Sammlungen umfassen laut Museum 68 Millionen Objekte, darunter Gesteine, Mineralien, Tiere, Pflanzen, Fossilien sowie prähistorische, anthropologische und ethnologische Stücke.
Bildnachweis: © Rachel Sommer/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Seltene Goldnuggets aus Pariser Naturkundemuseum gestohlen
Das Pariser Naturkundemuseum gehört mit rund 68 Millionen Objekten zu den bedeutendsten und ältesten seiner Art. Nun wurden Goldnuggets von unschätzbarem kulturellen Wert gestohlen.
Meistgelesene Artikel
- 5. Februar 2026
Ordnungsamt versteigert Fundsachen
Das Ordnungsamt versteigert erneut online Fundsachen, die keine Fahrräder sind.
Neueste Artikel
- 9. Februar 2026
Wohl mehr Drogentote durch bestimmte Opioide als bekannt
Bei synthetischen Opioiden wie Fentanyl oder Nitazenen liegt die wirksame Dosis oft nah an der tödlichen. Zum Opfer werden vielfach sehr junge Menschen. Die Todeszahl wird wohl stark unterschätzt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 9. Februar 2026
Wohl mehr Drogentote durch bestimmte Opioide als bekannt
Bei synthetischen Opioiden wie Fentanyl oder Nitazenen liegt die wirksame Dosis oft nah an der tödlichen. Zum Opfer werden vielfach sehr junge Menschen. Die Todeszahl wird wohl stark unterschätzt.
- 8. Februar 2026
Frau tot in Münchner Reihenhaus gefunden – Mann festgenommen
Ein Nachbar hört Schreie, kurz darauf liegt eine 75-Jährige tot im Flur ihres Hauses. Die Polizei nimmt einen jungen Mann fest – doch das Motiv bleibt rätselhaft.

