Eine der heißesten und trockensten Wüsten der Welt schimmert derzeit vor allem goldgelb: Das Death Valley in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada erlebe die üppigste Blüte seit 2016, schreibt die Parkverwaltung National Park Service. «Die auffällige gelbe Wüstengoldblume ist eine der bekanntesten Blumen, aber es gibt auch eine Vielzahl anderer Arten, die ebenfalls blühen», heißt es weiter. Die Blütenpracht, die demnach auch Wildblumen in Lila, Orange und Weiß umfasst, ist Folge der Regenfälle im vergangenen Herbst und Winter, die üppiger als gewöhnlich ausfielen, berichtete der US-Sender NBC unter Berufung auf die Parkverwaltung. Je nach Wetterlage könnte die goldene Blütenpracht in dem im Sommer glühend heißen «Tal des Todes» bis Mitte oder gar Ende März halten, so die Parkverwaltung weiter. «Dieses Gebiet, das eigentlich für heißes Wetter, Sand und Staub bekannt ist, hat sich gerade in eine atemberaubende Landschaft voller Farben verwandelt», zitierte NBC David Blacker, den Geschäftsführer der gemeinnützigen Death Valley Natural History Association. «Der Duft ist einfach unglaublich.»
Bildnachweis: © John Locher/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Seltene Blütenpracht im Death Valley
Seit zehn Jahren hat das «Tal des Todes» im Westen der USA nicht mehr ein solches Schauspiel an Blumen und Farben erlebt. Möglich machen es Regenfälle, die üppiger als sonst ausfielen.
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel
Bei einem Schießtraining auf dem Truppenübungsplatz Putlos ist ein Angehöriger der Bundespolizei tödlich verletzt worden. Erste Hinweise deuten auf einen Unfall hin, doch viele Fragen bleiben offen.
Gut einen Monat nach dem Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff hält sich die Zahl nachweislich Infizierter weiter in engen Grenzen. Der WHO-Chef zieht eine erste Bilanz.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Bei einem Schießtraining auf dem Truppenübungsplatz Putlos ist ein Angehöriger der Bundespolizei tödlich verletzt worden. Erste Hinweise deuten auf einen Unfall hin, doch viele Fragen bleiben offen.
Gut einen Monat nach dem Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff hält sich die Zahl nachweislich Infizierter weiter in engen Grenzen. Der WHO-Chef zieht eine erste Bilanz.

