10. März 2026 / Aus aller Welt

Seltene Blütenpracht im Death Valley

Seit zehn Jahren hat das «Tal des Todes» im Westen der USA nicht mehr ein solches Schauspiel an Blumen und Farben erlebt. Möglich machen es Regenfälle, die üppiger als sonst ausfielen.

Für Auge und Nase eine Wohltat: Das sonst so trockene und heiße Death Valley im Westen der USA schimmert derzeit in den Farben verschiedener Wildblüten.
Veröffentlicht am 10. März 2026 um 08:43 Uhr

Eine der heißesten und trockensten Wüsten der Welt schimmert derzeit vor allem goldgelb: Das Death Valley in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada erlebe die üppigste Blüte seit 2016, schreibt die Parkverwaltung National Park Service. «Die auffällige gelbe Wüstengoldblume ist eine der bekanntesten Blumen, aber es gibt auch eine Vielzahl anderer Arten, die ebenfalls blühen», heißt es weiter.

Die Blütenpracht, die demnach auch Wildblumen in Lila, Orange und Weiß umfasst, ist Folge der Regenfälle im vergangenen Herbst und Winter, die üppiger als gewöhnlich ausfielen, berichtete der US-Sender NBC unter Berufung auf die Parkverwaltung.

Je nach Wetterlage könnte die goldene Blütenpracht in dem im Sommer glühend heißen «Tal des Todes» bis Mitte oder gar Ende März halten, so die Parkverwaltung weiter. «Dieses Gebiet, das eigentlich für heißes Wetter, Sand und Staub bekannt ist, hat sich gerade in eine atemberaubende Landschaft voller Farben verwandelt», zitierte NBC David Blacker, den Geschäftsführer der gemeinnützigen Death Valley Natural History Association. «Der Duft ist einfach unglaublich.»


Bildnachweis: © John Locher/AP/dpa
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