Bundesumweltminister Carsten Schneider ruft angesichts der UN-Ozeankonferenz zu größeren Anstrengungen beim Schutz der Meere auf. «Ich glaube, dass wir einen größeren Fokus auf die Ozeane brauchen - mehr politische Aufmerksamkeit, aber auch der Welt», sagte der SPD-Politiker dem Bayerischen Rundfunk. Die Ozeane müssten viel mehr geschützt werden. An dem bis zum Freitag dauernden Treffen im französischen Nizza nehmen Vertreter aus rund 130 Staaten teil, darunter Schneider als deutscher Delegationsleiter. Im Fokus stehen Meeresschutzgebiete, der Kampf gegen Plastikmüll und der umstrittene Abbau von Rohstoffen aus der Tiefsee. Mit Blick auf die Müllverschmutzung sagte Schneider dem Sender: «Wenn wir nicht aufpassen, dann haben wir bald mehr Plastikmüll im Meer als Fische - Fische aber, von denen die Menschheit lebt. Und deshalb brauchen wir da eine ganz klare politische Linie.» Im August trifft sich die internationale Staatengemeinschaft erneut in Genf, um über ein verbindliches Plastikabkommen zu verhandeln, das dazu verpflichten soll, die Vermüllung der Ozeane zu beenden. Dazu sagte Schneider: «Ich unterstütze das wirklich sehr und versuche auch, mehrere Länder dafür zu gewinnen.»Kampf gegen Plastikmüll
Bildnachweis: © Katharina Kausche/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Schneider: Meere müssen stärker geschützt werden
Plastikmüll in den Meeren ist zu einem Problem geworden. Der deutsche Umweltminister warnt vor den Folgen - und fordert überhaupt mehr Schutz für die Ozeane.
Meistgelesene Artikel
- 6. Januar 2026
Schnee in Bielefeld & Kreis Gütersloh: Wer räumen muss - und welches Streumittel erlaubt ist
Achtung Rutschgefahr in Ostwestfalen!
- 7. Januar 2026
Sturmtief Elli bringt noch mehr Schnee
Viel Neuschnee, Schneeverwehungen und Glatteis: Ein Sturmtief steuert auf Deutschland zu. Spannend - und turbulent - wird es ab der Nacht zum Freitag.
Neueste Artikel
- 24. Januar 2026
Feuer in New Yorker Hochhaus - rund 150 Wohnungen evakuiert
Schwarzer Rauch, Flammen im 16. und 17. Stock: Nach einer Gasexplosion kämpfen Einsatzkräfte stundenlang gegen das Feuer.
- 24. Januar 2026
Dutzende Tote und Verletzte nach Schneefällen in Afghanistan
Die humanitäre Lage in Afghanistan ist ohnehin angespannt. Tagelange Schneefälle haben die Situation für die Menschen in Teilen des Landes nun weiter verschärft. Es gibt viele Tote und Verletzte.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 24. Januar 2026
Feuer in New Yorker Hochhaus - rund 150 Wohnungen evakuiert
Schwarzer Rauch, Flammen im 16. und 17. Stock: Nach einer Gasexplosion kämpfen Einsatzkräfte stundenlang gegen das Feuer.
- 24. Januar 2026
Dutzende Tote und Verletzte nach Schneefällen in Afghanistan
Die humanitäre Lage in Afghanistan ist ohnehin angespannt. Tagelange Schneefälle haben die Situation für die Menschen in Teilen des Landes nun weiter verschärft. Es gibt viele Tote und Verletzte.

