Rund um das Kolosseum in Rom gelten für die kommenden vier Monate besondere Sicherheitsregeln. Die Behörden haben das Gebiet um das bei Touristen beliebte Amphitheater und die angrenzenden Kaiserforen (Fori Imperiali) zur «Zone mit verstärkten Kontrollen» erklärt. Die Maßnahme gilt nach Angaben der Präfektur der italienischen Hauptstadt bis zum 24. Dezember. Die Gegend gehört zu den meistbesuchten Orten Roms. Nach Angaben der Präfektur gibt es dort unter anderem Probleme mit Diebstählen, Raubüberfällen und Drogenhandel. Auch gewalttätige Auseinandersetzungen und andere Störungen der öffentlichen Ordnung werden als Grund dafür genannt. Die neue Regelung bedeutet vor allem eine stärkere Polizeipräsenz und mehr Kontrollen rund um das Kolosseum. Die Maßnahme soll den vielen Besuchern in der Gegend zugutekommen, um die Sicherheit vor Ort zu gewährleisten. Denn immer wieder berichten Besucher von gestohlenen Portemonnaies und Handys durch Taschendiebe, von Trickbetrug und Übergriffen. Für Aufsehen sorgte aber auch ein Vorfall Anfang Juli, als eine Gruppe von Dutzenden jungen Männern Feuerwerkskörper zündete und mit der Polizei zusammenstieß. Nach Angaben der Präfektur wurde dabei auch ein Polizeiauto beschädigt. Das Kolosseum und das umliegende Gebiet sind damit nun ebenfalls Teil eines Sicherheitskonzepts, das die Stadt Rom bereits in anderen Gegenden des Zentrums einsetzt. Eine entsprechende «Zone mit verstärkten Kontrollen» gibt es bereits rund um den Hauptbahnhof Termini und im Viertel Esquilino.Beliebter Ort für Taschendiebe und Trickbetrüger
Auch Hauptbahnhof schon mit mehr Kontrollen
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Rom verstärkt Polizeikontrollen rund um Kolosseum
Immer wieder kommt es am Kolosseum zu Diebstählen und Übergriffen. Die Behörden reagieren mit einer neuen Sicherheitszone und mehr Kontrollen.
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