Mit der «Parade der Champions» ist der weltberühmte Karneval in Rio de Janeiro zu Ende gegangen. Die sechs bestplatzierten Sambaschulen des diesjährigen Wettbewerbs zogen noch einmal durch das Sambodrom. Tausende Tänzer und Musiker feierten bis in den frühen Sonntagmorgen (Ortszeit). Zur Siegerin der Eliteklasse war bereits am Mittwoch die «Unidos do Viradouro» gekürt worden. Ihre Darbietung würdigte den langjährigen Leiter der großen Trommelgruppe der Schule. Weitere Beiträge griffen afrobrasilianische Traditionen und historische Erzählungen auf. Eine Schule ehrte mit ihrem Umzug Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und sorgte damit für politische Diskussionen, weil Oppositionsparteien darin mit Blick auf die Präsidentenwahl im Herbst vorgezogene Wahlwerbung sahen. In der Aufstiegsklasse setzte sich die Schule «União de Maricá» durch. Mit dem Titel sicherte sie sich einen Startplatz in der Eliteklasse im kommenden Jahr. Auch abseits des Sambodroms zog der Karneval Hunderttausende an. Popstar Anitta («Envolver») führte am Samstag ihren traditionellen Bloco – also eine Karnevalsgruppe – durch die Innenstadt. Nach Angaben der städtischen Tourismusbehörde Riotur nahmen bei Temperaturen von knapp 30 Grad mehr als 700.000 Menschen teil. Insgesamt hatte die Stadtverwaltung mit rund acht Millionen Menschen während der Karnevalstage in der Stadt gerechnet. Mit den letzten Straßenumzügen am Sonntag endet die größte Party der Welt am Zuckerhut.Hitze und Millionenpublikum bei Auftritt von Anitta
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Rio beendet Karneval mit «Parade der Champions»
Noch einmal Glitzer, Trommeln und Tanz: In Rio haben die sechs besten Sambaschulen den Karneval beendet. Auch auf den Straßen feierten Hunderttausende bei tropischer Hitze.
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