Ein einzigartiger Rennwagen mit einer Holz-Karosserie hat in diesem Jahr die prestigeträchtige Oldtimer-Show Pebble Beach Concours d'Elegance gewonnen. Bei dem 1924 gebauten Hispano-Suiza H6C Nieuport-Astra Torpedo werden einzeln zugeschnittene Mahagoni-Holzstreifen mit 8.500 Nieten gehalten. Der Wagen fuhr in dem Jahr zwei Rennen in Italien. Die vom französischen Flugzeughersteller Nieuport-Astra gebaute Karosserie machte ihn außergewöhnlich leicht. Der Hispano-Suiza setzte sich in dem kalifornischen Ort gegen mehr als 200 andere Fahrzeuge durch. Darunter waren ungewöhnliche Wagen wie ein in den 1960er Jahren von Star-Autodesigner Virgil Exner entworfenes Bugatti-Cabrio. Ein Blickfang war ein Chrysler Town & Country des Hollywood-Schauspielers Leo Carrillo mit einem Stierkopf an der Motorhaube. Zudem wurden diesmal Formel-1-Rennwagen aus mehreren Jahrzehnten präsentiert, die sonst in Sammlungen über die Welt verteilt sind. Darunter waren unter anderem Fahrzeuge von Michael Schumacher und Niki Lauda. Beim Concours d'Elegance stehen meist aufwendig erneuerte Auto-Klassiker im Mittelpunkt. 2024 gewann jedoch ein 90 Jahre alter Bugatti-Rennwagen, der von seinen Besitzern ohne eine teure Restauration im Original-Zustand gepflegt wird.
Bildnachweis: © Andrej Sokolow/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Rennwagen mit Holz-Karosserie gewinnt größte Oldtimer-Show
Die Show im kalifornischen Pebble Beach gilt als Olymp der Oldtimer-Welt. In diesem Jahr holt ein besonderes Auto den Hauptpreis. Seine Karosserie entwarf vor gut 100 Jahren ein Flugzeugbauer.
Meistgelesene Artikel
Das Hoch «Hartmut» bringt nicht nur tagsüber Hitze, sondern auch nachts kaum Abkühlung. Der Wetterdienst rät deshalb, lange Aufenthalte draußen zu vermeiden.
Neueste Artikel
- 11. Juli 2026
Feuerinferno in Spanien: Flammen breiten sich weiter aus
Der Kampf gegen die Flammen geht in Andalusien weiter. Rund 500 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Probleme bereitet die Identifizierung der Todesopfer.
Nach einem Feuer an der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln taucht ein Bekennerschreiben auf. Nun wird Sabotage vermutet. Die Strecke ist weiterhin gesperrt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. Juli 2026
Feuerinferno in Spanien: Flammen breiten sich weiter aus
Der Kampf gegen die Flammen geht in Andalusien weiter. Rund 500 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Probleme bereitet die Identifizierung der Todesopfer.
Nach einem Feuer an der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln taucht ein Bekennerschreiben auf. Nun wird Sabotage vermutet. Die Strecke ist weiterhin gesperrt.

