11. Juli 2025 / Aus aller Welt

Reisebus mit Senioren kommt von Straße ab - sechs Verletzte

Am Abend verunglückt ein Reisebus aus den Niederlanden auf einer niedersächsischen Bundesstraße. Unterwegs war eine Seniorengruppe. Der Fahrer und mehrere Mitreisende werden verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen hatte der Busfahrer gesundheitliche Probleme.
Veröffentlicht am 11. Juli 2025 um 22:05 Uhr

Bei einem Reisebus-Unfall auf der Bundesstraße 4 im niedersächsischen Landkreis Gifhorn sind sechs Menschen verletzt worden. Unter ihnen seien zwei Schwerstverletzte, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Bus, in dem eine Seniorengruppe aus den Niederlanden unterwegs war, sei nach rechts von der Straße abgekommen und habe mehrere Bäume umgefahren. 

«Er durchtrennte zwei massive Bäume und kam dann zum Stehen. Wenn er umgekippt wäre, wäre alles sicher anders ausgegangen», sagte der Sprecher. Im Bus saßen 23 Menschen. Es gebe neben den beiden Schwerstverletzten zwei Verletzte und zwei Leichtverletzte. Die Frontscheibe des Busses wurde stark zerstört.

Auch der Busfahrer ist unter den Verletzten

Nach bisherigen Erkenntnissen sei ein gesundheitliches Problem des Busfahrers die Ursache für den Unfall gewesen. Der Mann sei unter den Verletzten. In der ersten Alarmierung gegen 18.26 Uhr war von 15 Verletzten die Rede. 

Der Unfall passierte zwischen den Orten Rötgesbüttel und Meine. Die Reisegruppe wollte nach Angaben des Sprechers in einem Hotel in Braunschweig übernachten - war also schon nah am Ziel. Die Aufräumarbeiten dauerten am späten Abend noch an. 

Unfall folgt auf Busunglück in Mecklenburg-Vorpommern

Erst in der vergangenen Woche war es auf der Autobahn 19 in Mecklenburg-Vorpommern zu einem schweren Busunglück mit mehr als 30 Verletzten gekommen. Der mit 54 Passagieren und zwei Fahrern besetzte Flixbus war, aus Kopenhagen kommend, in der Nacht zum Freitag bei Röbel in der Mecklenburgischen Seenplatte von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Zielort war nach Unternehmensangaben Wien. Bei einem anderen Busunglück im Januar auf der A11 im Nordosten Brandenburgs hatte es zwei Tote gegeben.


Bildnachweis: © Benjamim Müller/TNN/dpa
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