Mit einem Benefizkonzert ist in Prag an den Amoklauf an der Karls-Universität vor einem Jahr erinnert worden. In der Universitätskirche des Heiligen Salvator erklangen eigens komponierte Werke, um an die 14 Todesopfer der Tat vom 21. Dezember 2023 zu erinnern. Neben den Familien der Opfer nahmen auch Überlebende sowie Staatspräsident Petr Pavel an der im Fernsehen übertragenen Gedenkveranstaltung teil. «Ständig fragen wir uns: Warum?», sagte David Fribert, der Sprecher der Hinterbliebenen. Im Anschluss versammelten sich die Teilnehmer und Mitglieder der Öffentlichkeit zu einer Schweigeminute am Ort des Geschehens im Stadtzentrum. Ein mit einem Sturmgewehr bewaffneter Student hatte mitten in der Vorweihnachtszeit im Hauptgebäude der geisteswissenschaftlichen Fakultät 14 Menschen getötet. Anschließend erschoss er sich selbst. Bereits vor dieser Bluttat brachte er nach Überzeugung der Behörden zu Hause seinen Vater um und erschoss in einem Stadtwald wahllos einen Spaziergänger und dessen Tochter. Die durch das Benefizkonzert eingenommenen Spendengelder gehen an eine Stiftung zur Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. An der Universität ist inzwischen ein Zentrum für Resilienz, also den Umgang mit Krisen, entstanden. «Das vergangene Jahr hat uns gelehrt, wie wichtig es ist, zusammenzustehen und gemeinsam das Böse, Probleme und Fallstricke zu überwinden», sagte Hochschulrektorin Milena Kralickova.Spenden für psychische Gesundheit junger Menschen
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Prag gedenkt der Opfer des Amoklaufs vor einem Jahr
Prag hält inne. Vor einem Jahr gab es bei einem Amoklauf viele Tote. Nun wurde der Opfer gedacht.
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