Viele Weihnachtsmärkte werden mit Sperren oder Pollern geschützt. In Augsburg mit viel Aufwand: Zum Schutz des Christkindlesmarkts gegen Anschläge mit Autos werden Sicherheitsleute bis Heiligabend tausendfach schwere Poller hin und her bewegen müssen. Die Stadt sperrt mit den Pollern die Zufahrten zu dem beliebten Weihnachtsmarkt ab. Da neben dem Christkindlesmarkt allerdings Straßenbahnen fahren und die Poller auch die Gleise blockieren, müssen diese für jede Tram von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einem Hubwagen zur Seite gehievt und dann wieder zurückgestellt werden. Zu den Hauptverkehrszeiten wiederholt sich diese Aktion im Minutentakt. Zunächst hatte die «Augsburger Allgemeine» über das aufwendige Sicherheitskonzept berichtet. Ordnungsreferent Frank Pintsch (CSU) sagt, dass der besondere Aufwand bewusst in Kauf genommen werde. Es sei für die Stadt der Weg, einen einerseits sicheren und andererseits schönen, nicht mit Betonsperren zugebauten Christkindlesmarkt zu ermöglichen. Er bezifferte die Kosten mit einem mittleren fünfstelligen Betrag. Dies sei aber vertretbar, weil zwei Straßenbahn-Hauptlinien weiter fahren und gleichzeitig mit guten Absperrsystemen die Sicherheit der Gäste des Christkindlesmarkts gewährleistet werden könne.Chef von Ordnungsamt findet Aufwand vertretbar
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Poller werden im Minutentakt neben Weihnachtsmarkt bewegt
Schwere Poller werden für jede Tram am Augsburger Christkindlesmarkt verschoben – ein Kraftakt, der Sicherheit und Weihnachtsstimmung vereinen soll. Was steckt hinter dem aufwendigen Vorgehen?
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