Ein gesuchter 40-Jähriger ist einen Tag nach den tödlichen Schüssen auf einen Mann im sauerländischen Menden weiter auf der Flucht. Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, zudem auf einen 49 Jahre alten Türken geschossen zu haben, der mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gekommen war. Der Betroffene sei nun vorerst außer Lebensgefahr, sagte die Sprecherin der Arnsberger Staatsanwaltschaft, Annika Berg, auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte es keine genauen Angaben über seinen Gesundheitszustand gegeben. Der 49-Jährige sei bisher nicht ansprechbar, berichtete die Staatsanwältin. Zum Verbleib des Tatverdächtigen, der per öffentlicher Fahndung mit Foto und vollem Namen gesucht wird, war auch weiterhin nichts bekannt. Der Mann wohnt in Menden und hat die serbisch-montenegrinische Staatsangehörigkeit. Bei der 40-Jährigen, die am Tatort festgenommen und später wieder auf freien Fuß gesetzt worden war, handelt es sich um seine Ehefrau, wie die Staatsanwältin mitteilte.
Bildnachweis: © Christoph Reichwein/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Todesschütze auf Flucht - Schwerverletzter außer Gefahr
Die Polizei sucht weiter nach einem 40-Jährigen, der tödliche Schüsse auf einen Mann abgegeben haben soll. Ein zweites Opfer ist außer Lebensgefahr. Und es gibt ein weiteres Detail.
Meistgelesene Artikel
- 6. Januar 2026
Schnee in Bielefeld & Kreis Gütersloh: Wer räumen muss - und welches Streumittel erlaubt ist
Achtung Rutschgefahr in Ostwestfalen!
- 7. Januar 2026
Sturmtief Elli bringt noch mehr Schnee
Viel Neuschnee, Schneeverwehungen und Glatteis: Ein Sturmtief steuert auf Deutschland zu. Spannend - und turbulent - wird es ab der Nacht zum Freitag.
Neueste Artikel
- 20. Januar 2026
Was ein Jahr Trump für Forschung und Gesundheit bedeutet
Masern-Epidemie, Vogelgrippe und weniger Impfungen: Wie Trumps Politik Wissenschaftler verunsichert und was das für Studierende und Talente weltweit bedeutet.
- 20. Januar 2026
Grippeimpfung nicht verfügbar? Hausärzte gegen Bestellregeln
Manchen Arztpraxen fehlt es an Grippeimpfstoff. Die Branche warnt vor finanziellen Risiken bei Überbestellungen. Was der Hausärzteverband jetzt fordert.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 20. Januar 2026
Was ein Jahr Trump für Forschung und Gesundheit bedeutet
Masern-Epidemie, Vogelgrippe und weniger Impfungen: Wie Trumps Politik Wissenschaftler verunsichert und was das für Studierende und Talente weltweit bedeutet.
- 20. Januar 2026
Grippeimpfung nicht verfügbar? Hausärzte gegen Bestellregeln
Manchen Arztpraxen fehlt es an Grippeimpfstoff. Die Branche warnt vor finanziellen Risiken bei Überbestellungen. Was der Hausärzteverband jetzt fordert.

