Eine Passagiermaschine ist nach schweren Turbulenzen mit mehreren Verletzten außerplanmäßig am bayrischen Flughafen Memmingen im Unterallgäu gelandet. Vor der Sicherheitslandung waren bei unwetterbedingten Turbulenzen 9 der 185 Insassen verletzt worden, wie die Polizei mitteilte - darunter acht Passagiere und ein Crew-Mitglied. Drei von ihnen mussten demnach zur Behandlung ins Krankenhaus: ein zweijähriges Kind trug Prellungen davon, eine Frau eine Kopfplatzwunde, eine andere Passagierin klagte über Rückenschmerzen. Laut Polizei handelte es sich um einen Ryanair-Flieger mit 179 Passagieren und 6 Crew-Mitgliedern, der von Berlin nach Mailand unterwegs war. Da das Luftamt Südbayern einen Weiterflug nicht genehmigt habe, organisiere die Fluggesellschaft nun Busse für die Weiterreise. Die Airline war für Anfragen zunächst nicht erreichbar.
Bildnachweis: © Jason Tschepljakow/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Verletzte wegen Turbulenzen: Flugzeug muss in Bayern landen
Memmingen statt Mailand, Krankenhaus statt Urlaub: Eine Passagiermaschine gerät in schwere Turbulenzen und muss im Unterallgäu eine Sicherheitslandung machen.
Meistgelesene Artikel
Das Hoch «Hartmut» bringt nicht nur tagsüber Hitze, sondern auch nachts kaum Abkühlung. Der Wetterdienst rät deshalb, lange Aufenthalte draußen zu vermeiden.
Neueste Artikel
- 11. Juli 2026
Feuerinferno in Spanien: Flammen breiten sich weiter aus
Der Kampf gegen die Flammen geht in Andalusien weiter. Rund 500 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Probleme bereitet die Identifizierung der Todesopfer.
Nach einem Feuer an der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln taucht ein Bekennerschreiben auf. Nun wird Sabotage vermutet. Die Strecke ist weiterhin gesperrt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. Juli 2026
Feuerinferno in Spanien: Flammen breiten sich weiter aus
Der Kampf gegen die Flammen geht in Andalusien weiter. Rund 500 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Probleme bereitet die Identifizierung der Todesopfer.
Nach einem Feuer an der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln taucht ein Bekennerschreiben auf. Nun wird Sabotage vermutet. Die Strecke ist weiterhin gesperrt.

