Zwei Wochen nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana hat Papst Leo XIV. den Familien der Opfer Trost zugesprochen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche empfing Angehörige von Todesopfern und Verletzten im Vatikan zu einer Privataudienz. Dabei gab er zu, dass in solchen Momenten nur schwer Erklärungen zu finden seien. Bei dem Unglück in dem Schweizer Skiort waren in der Neujahrsnacht in einer Bar 40 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 wurden teils schwer verletzt. Wörtlich sagte der Papst zu den Angehörigen: «Was soll man in einer solchen Situation sagen? Welchen Sinn sollen solche Ereignisse haben? Wo findet man Trost, der dem entspricht, was Sie empfinden? Trost, der nicht aus leeren und oberflächlichen Worten besteht, sondern die Seele berührt und die Hoffnung wiederbelebt?» Dann erinnerte er an den Ruf von Jesus Christus am Kreuz: «Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?» Die Antwort sei die Auferstehung gewesen. Inzwischen hat der Kanton Wallis beschlossen, an insgesamt 156 Opfer beziehungsweise deren Familien eine finanzielle Soforthilfe von jeweils 10.000 Franken (rund 10.700 Euro) zu zahlen. Etwa 80 Menschen liegen noch im Krankenhaus. Bei der Silvesterparty in der voll besetzten Bar «Le Constellation» war die Decke durch Partyfontänen in Brand geraten. Viele Gäste - vor allem junge Leute - konnten nicht entkommen. Der Betreiber der Bar sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
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Papst spricht Hinterbliebenen von Crans-Montana Trost zu
Zwei Wochen nach dem Drama in der Neujahrsnacht empfängt Leo Familien von Opfern zur Privataudienz. Dem Kirchenoberhaupt fällt es sichtbar schwer, Worte zu finden.
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