Drei Wochen nach dem verheerenden Brand in einer Diskothek in Nordmazedonien ist die Zahl der Todesopfer auf 60 gestiegen. Der Manager und Barkeeper des Lokals erlag seinen schweren Brandverletzungen in einer Klinik in Litauen. Das erklärte Nordmazedoniens Gesundheitsminister Arben Taravari, wie mehrere nordmazedonische Medien berichteten. Kurz nach dem Unglück hatte es 59 Tote gegeben. Damals wurden 115 der rund 200 Verletzten ins Ausland zur Behandlung gebracht, weil die Kliniken des Balkanlandes mit der komplexen Behandlung so vieler Brandwunden-Patienten überfordert waren. Einige wurden in nordeuropäische Länder wie Litauen oder Schweden transportiert. Zu dem Brand in der Kleinstadt Kocani, 100 Kilometer östlich der Hauptstadt Skopje, war es in der Nacht vom 15. zum 16. März gekommen, nachdem eine für die Bühnen-Show eingesetzte Funkenmaschine die aus leicht entflammbarem Material bestehende Deckenkonstruktion entzündet hatte. Erste Ermittlungen hatten ergeben, dass Brandschutzvorgaben nicht eingehalten wurden, zudem gab es Zweifel an der Betriebsgenehmigung für das Lokal. Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen gegen Dutzende mutmaßlich Mitverantwortliche.
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Nordmazedonien: Zahl der Todesopfer von Brand steigt auf 60
Schwere Brandwunden können nach Wochen noch tödlich sein. An den Folgen des Feuers, das Mitte März in einer Disko in Nordmazedonien ausbrach, starb nun der Manager des Unglückslokals.
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