Nicht nur in Nordrhein-Westfalen hat die Feuerwehr dieser Tage wegen Waldbränden sehr viel Arbeit. Ein Überblick über ausgewählte weitere Brandgebiete in Deutschland: Stundenlang kämpfte die Feuerwehr gegen einen größeren Waldbrand an einem steilen Hang nahe Schramberg im Landkreis Rottweil. Hunderte Einsatzkräfte waren am Ort, 80 Fahrzeuge mit dabei. Dann erst konnte die Feuerwehr am frühen Nachmittag Entwarnung geben. Die Flammen am Hang waren zuvor von drei Seiten bekämpft worden. Dadurch sei verhindert worden, dass sich der Brand vor allem in Richtung eines Wohngebiets ausbreiten konnte. Das unwegsame Gelände machte die Löscharbeiten erheblich schwerer. Es brannten rund 15 bis 20 Hektar - eine Fläche von mehr als 20 Fußballfeldern. Nach dem Waldbrand bei Gebhardshain läuft der Einsatz mit der Suche nach möglichen Glutnestern weiter. Es geht den Angaben zufolge um ein zehn Hektar großes Waldgebiet, auf dem es auf vier Hektar gebrannt habe. Bereits am Sonntagabend war der Brand unter Kontrolle gebracht worden, wie der Landkreis Altenkirchen mitteilte. Zuvor waren es bange Stunden in dem Westerwaldort: Die Flammen hatten sich am Sonntagabend bis auf etwa 20 Meter an erste Gebäude herangefressen, bis die Entwarnung kam. Nach dem rund 50 Hektar großen Wald- und Wiesenbrand bei Langscheid in Rheinland-Pfalz hat sich die Lage vor Ort weiter entspannt. Mit Hilfe von Wärmebildkameras halten die Einsatzkräfte derzeit nach Stellen Ausschau, an denen noch einzelne Feuer ausbrechen könnten. Die Kontrollmaßnahmen sollen noch mindestens mehrere Stunden, vielleicht sogar einen Tag, andauern. Der Waldbrand bei Illingen im Landkreis Neunkirchen ist unter Kontrolle. «Aktuell laufen weiterhin umfangreiche Nachlöscharbeiten im gesamten Einsatzgebiet», erklärte ein Feuerwehrsprecher. Am Morgen waren noch rund 380 Einsatzkräfte vor Ort. Nach den jüngsten Angaben waren inzwischen rund 18 Hektar Wald und Wiesen betroffen. Während des Einsatzes waren neun Einsatzkräfte verletzt worden, drei von ihnen kamen vorsorglich ins Krankenhaus. Der Wald- und Flächenbrand im unterfränkischen Waldaschaff (Landkreis Aschaffenburg) ist gelöscht. Das Gebiet wird aber weiterhin kontrolliert. Seit Samstagnachmittag seien rund 1.000 Einsatzkräfte beteiligt gewesen, hieß es von der Feuerwehr. «Insbesondere die Kombination aus großer Hitze, Trockenheit, Wind, schwierigem Gelände und teilweise tief im Waldboden liegenden Brandnestern stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen.»Baden-Württemberg
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Bildnachweis: © Marius Daute/Feuerwehr Rottweil/dpa
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Nicht nur NRW: Wo in Deutschland brennt es?
In mehreren Regionen dauern die Löscharbeiten an, vielerorts wird weiter nach Glutnestern gesucht. Einige Brände sind inzwischen gelöscht. Wie die Lage inzwischen ist.
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