Hunderttausende Menschen haben auf dem weltberühmten Times Square in New York ins neue Jahr gefeiert. Um Mitternacht richteten sich wie in jedem Jahr alle Augen weit nach oben: Um 23.55 Uhr erklang der John-Lennon-Song «Imagine», und um 23.59 Uhr fuhr vom Dach des 26-stöckigen Hochhauses Times Square One an einer speziellen Stange eine fast 5.400 Kilogramm schwere Kugel, verziert mit 2.688 Kristall-Dreiecken, rund vierzig Meter nach unten - bis exakt um Mitternacht. Die Tradition gibt es seit Silvester im Jahr 1907 - damals beherbergte das Gebäude noch die Redaktion der New York Times, Namensgeberin des Platzes. Nur in zwei Jahren während des Zweiten Weltkriegs wurde aus Sicherheitsgründen der Ball nicht erleuchtet, um Angreifern kein Ziel zu liefern. Es war die fünfte installierte Kugel in der Geschichte der Neujahrs-Tradition, und sie kam in diesem Jahr zum letzten Mal zum Einsatz. Ab kommendem Silvester soll es laut den Organisatoren eine «digitalere und interaktivere» neue Kugel geben. Wer den berühmten «Ball Drop» sehen will, muss oft schon am Nachmittag auf dem Times Square stehen und hat bis um Mitternacht kaum eine Möglichkeit, den Platz zu verlassen, um auf Toilette zu gehen. Die geschätzt bis zu einer Million Besucher jährlich lassen tonnenweise Konfetti, Partyhüte und Tröten auf dem Platz zurück.
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New York feiert Silvester mit Kult-Kristallkugel
Hunderttausende feiern auf dem Times Square in New York den Jahreswechsel mit dem legendären «Ball Drop». Für die aktuelle Riesenkugel war es der letzte Einsatz.
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