Die mit Spannung erwartete Mond-Mission «Artemis 2» wird nach Angaben der Nasa voraussichtlich nicht vor April stattfinden. Wegen technischer Probleme müsse man den Start erneut verschieben, teilte die US-Raumfahrtbehörde mit. Der erste bemannte Mondflug seit mehr als 50 Jahren lässt damit weiter auf sich warten. Ursprünglich hatte die Nasa den «Artemis 2»-Start für Anfang Februar anvisiert, doch wegen Wasserstoff-Lecks bei Tests musste dieser Termin verschoben werden. Nach einem weiteren Probelauf, bei dem bis auf den eigentlichen Start alle Abläufe getestet wurden, hatte Nasa-Chef Jared Isaacman erst am Freitag von einem «großen Fortschritt» gesprochen. Der frühestmögliche Starttermin für die Mission wurde da noch mit dem 6. März angegeben. Nun sei das im März geplante Startfenster jedoch nicht mehr einzuhalten, schrieb Isaacman am Samstag auf der Plattform X. Es liege ein Problem mit der Helium-Zufuhr in einer der Raketenstufen vor. Für mögliche Reparaturen müssten die Trägerrakete und die Orion-Raumkapsel von der Startplattform auf dem Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida zurück in den Hangar gebracht werden. Darauf bereite man sich nun vor. Im Laufe des Jahres gibt es weitere Termine mit den nötigen Bedingungen für einen Start, etwa Anfang April. In einer aktuellen Pressemitteilung gibt sich die Nasa vorsichtig und betont die notwendigen Reparaturen und Auswertungen. Je nach Verlauf könne «das Startfenster im April möglicherweise aufrechterhalten» werden, hieß es. Mit der «Artemis 2»-Mission sollen erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen sollen den Mond bei der etwa zehntägigen Mission umrunden. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 auf dem Mond gewesen.Gelingt der Start im April?
Bildnachweis: © Sam Lott/NASA via AP/dpa
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Nasa muss bemannte Mondmission erneut verschieben
Mit der «Artemis 2»-Mission sollen vier Astronauten demnächst den Mond umrunden. Der Start war zuletzt für März geplant – doch nun kommt es erneut zu einem Aufschub.
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