Bis zum großen Sprung wird es zwar noch etwas dauern. Aber der Nachwuchs bei den Tasmanischen Grauen Riesenkängurus in der Stuttgarter Wilhelma lugt immer neugieriger aus dem Beutel der Mutter. Bislang war das Jungtier eher erst auf den zweiten Blick zu sehen. Aus dem Beutel des Weibchens ragte vereinzelt mal ein Füßchen oder Schwänzchen, nur selten streckte es den Kopf nach draußen. «Mittlerweile schaut es sich besonders in den Morgenstunden und am späten Nachmittag gerne neugierig um», erzählt Wilhelma-Sprecher Birger Meierjohann. Der Zoo schätzt, dass das Känguru-Baby Mitte September 2024 zur Welt gekommen ist. Nach der Geburt kroch das damals gerade einmal zwei Zentimeter lange, nackte und blinde Jungtier zunächst in den Beutel seiner Mutter. Dort wuchs es monatelang heran. «Bis es erstmals aus dem Beutel klettert und die ersten Sprünge wagt, wird aber noch etwas Zeit vergehen», sagte Meierjohann. Die Östlichen Grauen Riesenkängurus sind nach den Roten Riesenkängurus die zweitgrößte Känguru-Art der Welt. Sie erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 1,40 Metern. Mit Hilfe ihres Schwanzes und ihrer kräftigen Beine können sie Sprünge von bis zu 13 Metern hinlegen. Die in der Wilhelma gehaltene Unterart stamme ursprünglich aus Tasmanien.Riesenkängurus können bis zu 13 Meter weit springen
Bildnachweis: © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann/dpa
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Nachwuchs bei den Riesenkängurus schaut schon aus dem Beutel
Geduld braucht so eine Känguru-Mama, bis sich der Nachwuchs mal traut. Mehr und mehr wagt sich auch das Jungtier in der Stuttgarter Wilhelma an die frische Luft.
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