Nach dem Absturz eines Militärflugzeugs auf ein Schulgelände in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka ist die Zahl der Todesopfer auf 31 gestiegen. Das gaben die Streitkräfte des Landes einen Tag nach dem Unglück bekannt, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Der Assistent der Übergangsregierung, Sayedur Rahman, hatte kurz zuvor von 27 Toten gesprochen, von denen 25 Kinder gewesen seien. Auch der Pilot kam ums Leben. Mehr als 170 Menschen wurden bei der Katastrophe verletzt, viele von ihnen befinden sich noch zur Behandlung von Brandverletzungen im Krankenhaus. Ein Trainingsjet der Luftwaffe Bangladeschs war am Montagnachmittag auf das Gelände der Schule Milestone School and College im Stadtteil Uttara abgestürzt. Dabei krachte es gegen ein zweistöckiges Schulgebäude und ging in Flammen auf. Die Maschine war kurz vorher von einem Luftwaffenstützpunkt in Dhaka abgehoben. Die Absturzursache ist noch unbekannt. Unterdessen forderten Hunderte von Schülern bei Protesten in der Nähe des Absturzorts eine gründliche Untersuchung des Unglücks. «Wir verlangen Antworten!», riefen sie. Der Übergangsregierung des Landes warfen sie vor, sie verschweige die wahre Zahl der Todesopfer. Die Regierung bestritt dies. In einer Videobotschaft betonte Interimsregierungschef Muhammad Yunus, die Ursache für das Unglück werde ermittelt.Proteste von Schülern
Bildnachweis: © Habibur Rahman/ZUMA Press Wire/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nach Flugzeugabsturz in Dhaka: 25 Kinder unter Todesopfern
Der Absturz eines Militärjets auf ein Schulgelände in Dhaka hat großes Entsetzen ausgelöst. Mindestens 25 Todesopfer sind Kinder.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
Neueste Artikel
- 12. August 2026
«Magisch» - Sonnenfinsternis begeistert Millionen in Spanien
Jubel, Applaus und Verkehrschaos: Die totale Sonnenfinsternis ließ Spanien für kurze Zeit im Ausnahmezustand versinken.
- 12. August 2026
Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Toten auf 239 gestiegen
Es ist das schwerste Beben in Kolumbien seit Jahrzehnten. Rettungskräfte suchen nach weiteren möglichen Opfern unter den Trümmern.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. August 2026
«Magisch» - Sonnenfinsternis begeistert Millionen in Spanien
Jubel, Applaus und Verkehrschaos: Die totale Sonnenfinsternis ließ Spanien für kurze Zeit im Ausnahmezustand versinken.
- 12. August 2026
Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Toten auf 239 gestiegen
Es ist das schwerste Beben in Kolumbien seit Jahrzehnten. Rettungskräfte suchen nach weiteren möglichen Opfern unter den Trümmern.

