Nach dem Jahrhundert-Einbruch im Pariser Louvre sind Medienberichten zufolge Teile der wertvollen Schmuckkollektion des Museums aus Sicherheitsgründen verlegt worden. Unter Polizeieskorte seien die Stücke in die nahegelegenen Tresorräume der französischen Zentralbank Banque de France transportiert worden, berichtete der Radiosender RTL unter Berufung auf übereinstimmende Quellen. Auch der Fernsehsender BFMTV meldete, ihm sei die Information bestätigt worden. Bei dem Einbruch am Sonntag wurden aus der Galerie d’Apollon des Louvre acht Kronjuwelen im Wert von rund 88 Millionen Euro entwendet. Der spektakuläre Fall hatte auch eine Debatte über die Sicherheitsvorkehrungen in dem Museum ausgelöst. Welche Exponate nun von der Verlegung betroffen sind, ist bislang unklar. Es sollen jedoch sowohl in der Galerie d’Apollon ausgestellte Kronjuwelen als auch weitere Schmuckstücke verlagert worden sein. Von den Tätern und den entwendeten Juwelen fehlt weiterhin jede Spur. Die Juwelen wurden dem RTL-Bericht zufolge in einem Hochsicherheitstresor in 26 Metern Tiefe deponiert. Dort lagern auch rund 90 Prozent der französischen Goldreserven. Ein solcher Transfer gilt demnach als außergewöhnlich. In denselben Tresoren werden bereits seit einigen Jahren die Notizbücher Leonardo da Vincis aufbewahrt, deren Wert auf über 600 Millionen Euro geschätzt wird.Ein außergewöhnlicher Transfer
Bildnachweis: © Stephane De Sakutin/AFP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mit Polizeieskorte: Pariser Louvre verlegt Juwelen
Nach dem spektakulären Einbruch hat der Pariser Louvre einen Teil seiner Juwelen in Sicherheit gebracht – in die Tresorräume der französischen Zentralbank.
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel
- 11. Dezember 2025
Russischer Wissenschaftler in Polen festgenommen
Ein russischer Archäologe sitzt in Polen in Untersuchungshaft. Hintergrund ist ein ukrainischer Haftbefehl: Er soll Ausgrabungen auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim vorgenommen haben.
- 11. Dezember 2025
Brigitte Macron: Zwischen Zurückhaltung und derben Worten
Wohl kaum jemand kommt so nah an den französischen Präsidenten heran wie sie: Brigitte Macron. Doch wer ist die Première Dame, fragen sich auch in Frankreich nach einer unglücklichen Aussage manche.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. Dezember 2025
Russischer Wissenschaftler in Polen festgenommen
Ein russischer Archäologe sitzt in Polen in Untersuchungshaft. Hintergrund ist ein ukrainischer Haftbefehl: Er soll Ausgrabungen auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim vorgenommen haben.
- 11. Dezember 2025
Brigitte Macron: Zwischen Zurückhaltung und derben Worten
Wohl kaum jemand kommt so nah an den französischen Präsidenten heran wie sie: Brigitte Macron. Doch wer ist die Première Dame, fragen sich auch in Frankreich nach einer unglücklichen Aussage manche.

