3. März 2025 / Aus aller Welt

Melania Trump setzt sich gegen Rachepornos ein

Melania Trump ist erstmals wieder im Kapitol und unterstützt dabei den Kampf gegen Rachepornos. Dabei sollen auch die Social-Media-Unternehmen zum Handeln gezwungen werden.

Melania Trump kämpft gegen Rachepornos.

First Lady Melania Trump kämpft gegen sogenannte Rachepornos, bei denen intime Bilder oder Videos ohne Genehmigung der abgebildeten Person online geteilt werden. In der heutigen von KI getriebenen Welt sei die Gefahr alarmierend groß, sagte Melania Trump bei einem Runden Tisch im US-Kapitol in Washington. Ihr Ziel sei es, junge Menschen vor Schaden zu bewahren. Das weit verbreitete missbräuchliche Verhalten im digitalen Bereich beeinträchtige das tägliche Leben von Kindern, Familien und Gemeinschaften. 

Bei ihrer ersten Rede auf dem Kapitol seit dem Wiedereinzug ins Weiße Haus unterstützte die First Lady, die einen dreiteiligen beigefarbenen Hosenanzug trug, einen Gesetzesentwurf, der es ein Bundesverbrechen machen soll, intime Bilder oder Videos ohne Einwilligung der Betroffenen zu veröffentlichen oder auch nur damit zu drohen. Dies gilt auch für Bilder, die mit Künstlicher Intelligenz geschaffen wurden, wo also etwa das Gesicht einer Ex-Freundin oder eines Ex-Freundes auf eine Person in einem Pornofilm übertragen wird.

Druck auf Social-Media-Firmen

Melania Trump verwies auf eine anwesende 15-Jährige, die Opfer eines solchen KI-generierten Pornoclips geworden sei. Und obwohl die Familie die Social-Media-Unternehmen um Hilfe gebeten hätten, seien die Clips weiter weltweit verbreitet worden. Die Bitten der Familie seien auf taube Ohren gestoßen. 

Der Entwurf mit dem Namen «Take it Down Act» soll die großen Plattformen dazu zwingen, Rachepornos von ihren Seiten zu nehmen. Er war nach Angaben des republikanischen Senators Ted Cruz vor drei Wochen vom Senat gebilligt worden und geht nun ins Abgeordnetenhaus. Cruz hatte und die demokratische Senatorin Amy Klobuchar hatten den Entwurf eingebracht.


Bildnachweis: © Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
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