Bei einem Busunfall in Guatemala sind nach Behördenangaben mindestens 51 Menschen ums Leben gekommen. Der Reisebus war in Richtung Guatemala-Stadt unterwegs, als er bereits in der Hauptstadt von einer Brücke rund 20 Meter in die Tiefe stürzte, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Präsident des mittelamerikanischen Landes, Bernardo Arévalo, kondolierte den Familien der Opfer und rief eine Staatstrauer aus. «Die Tragödie auf der Brücke Belice ist ein nationaler Schmerz, den ich zutiefst bedauere», sagte Arévalo. Die Unfallursache war zunächst unklar. Der Bus stürzte in einen Schwarzwasserfluss. Soldaten und Rettungskräfte waren im Einsatz. Bei den Todesopfern handele es sich um 36 Männer und 15 Frauen, sagte der Sprecher der örtlichen Feuerwehr, Carlos González, dem Radiosender Emisoras Unidas. Mindestens fünf Überlebende wurden laut der Feuerwehr in Krankenhäuser gebracht. Der Bus war von der Gemeinde San Agustín Acasaguastlán in die rund 90 Kilometer südwestlich gelegene Guatemala-Stadt unterwegs, als es zu dem Unfall kam, wie die Generalstaatsanwaltschaft auf der Plattform X mitteilte. Nach einem Bericht der Zeitung «Prensa Libre» soll der Fahrer aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über den Bus verloren haben.Mindestens fünf Menschen gerettet
Bildnachweis: © Moises Castillo/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mehr als 50 Tote bei Busunglück in Guatemala
Ein Bus stürzt von einer Brücke und reißt Dutzende Menschen in den Tod. Präsident Arévalo spricht von einer Tragödie und ruft eine Staatstrauer aus.
Meistgelesene Artikel
- 5. Februar 2026
Ordnungsamt versteigert Fundsachen
Das Ordnungsamt versteigert erneut online Fundsachen, die keine Fahrräder sind.
- 7. Januar 2026
Sturmtief Elli bringt noch mehr Schnee
Viel Neuschnee, Schneeverwehungen und Glatteis: Ein Sturmtief steuert auf Deutschland zu. Spannend - und turbulent - wird es ab der Nacht zum Freitag.
Neueste Artikel
- 6. Februar 2026
Winterwetter führt zu Unfällen und legt Flughafen BER lahm
Der DWD hat die Unwetterwarnung für den Nordosten Deutschlands aufgehoben, verweist aber auf «markante Glätte». Es kommt zu mehreren Unfällen, Blitzeis legt den Berliner Flughafen lahm.
- 6. Februar 2026
Betrieb am BER läuft wieder - Verspätung und viele Ausfälle
Der Flugbetrieb am BER läuft wieder. Doch es kommt zu stundenlangen Verspätungen und Ausfällen. Betreiber und Passagiere müssen hoffen, dass es am Abend eisfrei bleibt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 6. Februar 2026
Winterwetter führt zu Unfällen und legt Flughafen BER lahm
Der DWD hat die Unwetterwarnung für den Nordosten Deutschlands aufgehoben, verweist aber auf «markante Glätte». Es kommt zu mehreren Unfällen, Blitzeis legt den Berliner Flughafen lahm.
- 6. Februar 2026
Betrieb am BER läuft wieder - Verspätung und viele Ausfälle
Der Flugbetrieb am BER läuft wieder. Doch es kommt zu stundenlangen Verspätungen und Ausfällen. Betreiber und Passagiere müssen hoffen, dass es am Abend eisfrei bleibt.

