Bei einem Massengedränge während des weltweit größten Pilgerfests in Indien mit Abermillionen von Besuchern hat es womöglich mehrere Tote und Verletzte gegeben. Genauere Angaben zu Todesopfern und Verletzten gab es aber auch mehrere Stunden nach dem Zwischenfall am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) zunächst nicht. Ministerpräsident Narendra Modi äußerte auf der Plattform X sein Mitgefühl für die Pilger, die «ihre Familienangehörigen verloren haben». Eine Zahl nannte er nicht. Der Fernsehkanal India Today berichtete, es gebe die Befürchtung, dass mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen seien. ´ Die Situation auf dem Gelände für das Hindu-Fest Maha Kumbh Mela an den Ufern des Ganges in Prayagraj sei unter Kontrolle, erklärte der Regierungschef des nordindischen Unionsstaats Uttar Pradesh, Yogi Aditayanath. Die Menschenmenge sei jedoch nach wie vor massiv. 80-100 Millionen Pilger waren demnach in Prayagraj unterwegs. Aditayanath rief die Besucher auf, nicht Gerüchten zu glauben. Auch er nannte keine Opferzahlen. Der Zwischenfall ereignete sich den Berichten des indischen Senders NDTV zufolge unweit des Zusammenflusses des Ganges mit dem ebenfalls als heilig verehrten Fluss Yamuna. Bei einem Gedränge seien zur Sicherheit aufgestellte Barrikaden umgerissen worden. Einige Besucher seien ohnmächtig auf den Boden gefallen und es sei Panik ausgebrochen. Im Zentrum des sechswöchigen Festivals stehen rituelle Waschungen an der Stelle, wo sich der Ganges und der Yamuna mit dem nur in der Mythologie existierenden Strom Saraswati vereinigt. Mittwoch ist einer der sogenannten «königlichen Badetage», weshalb Millionen von zusätzlich Pilgern erwartet wurden. Bei den großen religiösen Festen im bevölkerungsreichsten Land der Erde kommt es immer wieder zu Massenpaniken. Bei der Maha Kumbh Mela 2013 kamen 36 Menschen ums Leben.Umgestürzte Sicherheitsbarrikaden
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Massenpanik bei Pilgerfest in Indien ausgebrochen
Die Lage nach dem Zwischenfall bei der Maha Kumbh Mela an den Ufern des Ganges ist zunächst unübersichtlich. Es soll Tote und Verletzte gegeben haben.
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