23. Dezember 2024 / Aus aller Welt

Mann in Australien soll fast 100 Kängurus erschossen haben

Der Fund liegt schon mehrere Wochen zurück. Nun gelang der Polizei eine Festnahme.

Bei Hausdurchsuchungen stellte die Polizei Waffen sicher. (Archivbild)
Veröffentlicht am 23. Dezember 2024 um 10:22 Uhr

Die australische Polizei hat einen Mann festgenommen, der mit einem Gewehr 98 Kängurus erschossen haben soll. Die toten Beuteltiere seien Anfang Oktober in einem Gebiet nördlich von Sydney gefunden worden, das zu einem Militär-Areal gehört, teilte die Polizei mit. Damals wurden demnach auch Kisten mit Munition und Patronenhülsen entdeckt.

Im Zuge der Ermittlungen sei nun ein 43-Jähriger festgenommen und unter anderem der Tierquälerei beschuldigt worden. Bei Hausdurchsuchungen stellten Beamte mehrere Waffen sicher. Zu dem möglichen Motiv machte die Polizei keine Angaben. Der Mann kam bis zu einem für Januar geplanten Gerichtstermin auf Kaution frei. 

In Australien stehen einheimische Tiere - also solche, die dort auch vor der Besiedlung des Menschen schon vorkamen - unter besonderem Schutz. Als Reaktion auf die mancherorts sehr hohe Känguru-Population vergeben die Behörden zwar Lizenzen, die es erlauben, die Tiere zu keulen. Derartige Genehmigungen unterliegen aber strengen Auflagen - jegliche Art von Tierquälerei ist strengstens untersagt.


Bildnachweis: © Mark Graham/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Aus aller Welt

Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?

weiterlesen...

Neueste Artikel

Straße wegen Waldbrand geräumt - Feuer nähert sich Häusern
Aus aller Welt

20 Familien sind von der Evakuierung in Gebhardshain betroffen. 250 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen, die gefährlich nahe an die Westerwald-Ortschaft herankommen.

weiterlesen...
Angst vor der Feuerfront in der Eifel
Aus aller Welt

Gleich zwei Waldbrände bedrohen Orte in der Eifel: Was Bewohner aus Monschau und Hürtgenwald zwischen Hoffnung, Zusammenhalt und Sorge um ihr Zuhause berichten.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Straße wegen Waldbrand geräumt - Feuer nähert sich Häusern
Aus aller Welt

20 Familien sind von der Evakuierung in Gebhardshain betroffen. 250 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen, die gefährlich nahe an die Westerwald-Ortschaft herankommen.

weiterlesen...
Angst vor der Feuerfront in der Eifel
Aus aller Welt

Gleich zwei Waldbrände bedrohen Orte in der Eifel: Was Bewohner aus Monschau und Hürtgenwald zwischen Hoffnung, Zusammenhalt und Sorge um ihr Zuhause berichten.

weiterlesen...