Kriege, Klimawandel und Extremismus drücken auf die Stimmung der Jugendlichen hierzulande: Nur noch etwas mehr als Drittel schaut einer neuen Studie zufolge mit Optimismus auf die Zukunft der Welt. Dies zeigt die neue Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Krankenkasse Barmer. Noch im Jahr 2021 lag dieser Anteil trotz Corona-Krise bei 44 Prozent. Gleichwohl blicken 80 Prozent optimistisch in ihre persönliche Zukunft. Dieser Wert ist seit 2021 quasi konstant geblieben. «Jugendliche trennen offenbar zwischen einer unsicheren und schwer beeinflussbaren Welt und ihrer eigenen Zukunft», sagte dazu Barmer-Vorstandschef Christoph Straub. Befragt wurden im Herbst bundesweit 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren. Was genau macht den Heranwachsenden Kummer? Der Umfrage zufolge bereiteten etwa die Kriege weltweit 63 Prozent von ihnen große Sorgen. Und 44 Prozent nannten als Probleme den Klimawandel sowie je 43 Prozent politischen Extremismus und die Umweltverschmutzung. Armut, Artensterben und Migration kommen auf Werte von jeweils gut 30 Prozent. Eine geringere Rolle spielten Wirtschafts- und Energiekrisen (28 sowie 23 Prozent). Auch für Deutschland ahnen viele nichts Gutes voraus: Nur noch 44 Prozent der Jugendlichen blicken optimistisch in die Zukunft der Bundesrepublik – 18 Prozentpunkte weniger als 2021. Trotz alledem stieg die Lebenszufriedenheit der 14- bis 17-Jährigen im Jahr 2025 noch einmal. Nur ein Bruchteil von zwei Prozent sagt über sich, gerade sehr unzufrieden zu sein; eher unzufrieden sind 13 Prozent. Dem stehen 82 Prozent (2021: 80 Prozent) gegenüber, die aktuell im Großen und Ganzen mit dem eigenen Leben zufrieden sind – ein Allzeithoch.Was macht Kummer?
Lebenszufriedenheit auf Allzeithoch
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Jugendliche persönlich zufrieden - Aber düstere Weltsicht
Nur noch ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland blickt laut einer Studie optimistisch auf die Welt. Persönlich bleiben viele aber zuversichtlich. Welche Sorgen beschäftigen Teenager besonders?
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