Der Deutsche Jagdverband appelliert an Autofahrer, jeden Wildunfall der Polizei zu melden. «Oft schleppen sich verletzte Tiere ins Unterholz. Jägerinnen und Jäger können sie dort mit speziell ausgebildeten Hunden finden und das Leiden beenden», sagte Verbandspräsident Helmut Dammann-Tamke der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Dem Verband zufolge kommt es im Schnitt alle zweieinhalb Minuten zu einem Wildunfall. «Wildtiere werden auch in den nächsten hundert Jahren keine Verkehrsregeln lernen», sagte der Verbandschef. «Wer mit Tempo 80 statt 100 unterwegs ist, verkürzt seinen Bremsweg schon um 25 Meter – das kann Leben retten.» Besonders wachsam sollten Verkehrsteilnehmer auf Landstraßen und in Wäldern sein, denn «sie verlaufen quasi durchs tierische Schlaf- oder Esszimmer» - soll heißen: Dort sind besonders viele Tiere unterwegs.
Bildnachweis: © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Jagdverband appelliert: Jeden Wildunfall der Polizei melden
Alle zweieinhalb Minuten kommt es im Schnitt zu einem Wildunfall. Dass wirklich jeder davon gemeldet wird, ist Jägerinnen und Jägern ein Anliegen. Suchhunde sollen die verletzten Tiere dann aufspüren.
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» gibt es nun auch in Kanada eine Infektion. Was die Gesundheitsbehörde dazu mitteilt.
Auf offener Straße in New York soll Luigi Mangione den Chef eines Krankenversicherers erschossen haben. Dafür steht er vor Gericht. Was ein Richter nun zur Beweissituation entschieden hat.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» gibt es nun auch in Kanada eine Infektion. Was die Gesundheitsbehörde dazu mitteilt.
Auf offener Straße in New York soll Luigi Mangione den Chef eines Krankenversicherers erschossen haben. Dafür steht er vor Gericht. Was ein Richter nun zur Beweissituation entschieden hat.

