17. Mai 2025 / Aus aller Welt

Helikopter kollidieren: Fünf Tote in Finnland

Schweres Unglück in Finnland: Zwei Hubschrauber sind in dem skandinavischen Land zusammengestoßen. Rettungskräfte finden die Wracks in einem Waldstück.

Die Unfallursache ist noch unklar.
Veröffentlicht am 17. Mai 2025 um 21:12 Uhr

Bei einem Hubschrauberunglück in Finnland sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Zwei Helikopter waren zusammengestoßen und abgestürzt. Die Hoffnung auf Überlebende bestätigte sich nicht - alle Menschen an Bord der beiden Hubschrauber wurden bei dem Unfall getötet, wie die finnische Polizei am Abend bestätigte.

Das Unglück hatte sich am Mittag im Südwesten Finnlands ereignet. Die Hubschrauber waren nach Angaben der Ermittler von der estnischen Hauptstadt Tallinn unterwegs zu einem finnischen Flugplatz.

Hubschrauber kollidieren in der Luft

Gegen Mittag sei ihnen gemeldet worden, dass zwei Hubschrauber in der Luft zusammengestoßen seien, teilte die Polizei mit. Ermittler fanden die beiden Wracks in bewaldetem Gelände bei Eura nördlich der Stadt Turku, etwa 100 Meter voneinander entfernt. Die Unfallursache ist noch unklar.

Beide Helikopter seien zerstört worden, schrieb die Polizei. Insgesamt waren fünf Menschen an Bord - zwei Personen im einen Hubschrauber und drei Personen im anderen. Zur Identität der Passagiere machten die Ermittler keine Angaben. Der estnischen Zeitung «Postimees» zufolge sollen Geschäftsleute darunter gewesen sein. Die Helikopter waren im Ausland registriert.

Wie kam es zum Crash?

Der finnische Rundfunksender Yle zitierte einen Anwohner aus der Gegend. Zwei Hubschrauber seien sehr nahe beieinander geflogen. Einer der Helikopter habe dann eine unerwartete Bewegung gemacht und sei mit dem anderen kollidiert. «Es gab einen furchtbaren Zusammenstoß», sagte er demnach.

Die finnischen und estnischen Behörden arbeiteten bei den Ermittlungen eng zusammen, teilte Johannes Siirilä von der finnischen Kriminalpolizei mit. Die Unfallstelle wurde abgesperrt. Die Polizei will an diesem Sonntag weitere Informationen bekanntgeben.


Bildnachweis: © Petri Hakosalo/LEHTIKUVA/dpa
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