Heftige Regenfälle, orkanartige Winde, starker Schneefall: Extremwetter an der US-Westküste hat Menschenleben gefordert und Teile der Region durch Stromausfälle lahmgelegt. Behörden im US-Bundesstaat Washington meldeten bislang zwei Tote wegen des Unwetters. Demnach wurde eine Frau in einem Obdachlosencamp von einem umgestürzten Baum erschlagen. Eine weitere Frau kam in ihrem Haus ums Leben, als ein Baum auf das Gebäude stürzte. In den Gebirgsregionen brachte der Sturm heftigen Schnee mit sich. Medienberichten zufolge wurde die Interstate 5 - eine wichtige Verbindungsstraße an der US-Westküste von der US-Nordgrenze bis nach Mexiko - zeitweise wegen der Schneefälle gesperrt. Der US-Wetterdienst warnte im North-Cascades-Nationalpark in Washington und in den nördlichen Rocky Mountains für die kommenden Tage vor weiteren Schneefällen. Mehr als 350.000 Menschen in Washington und Kalifornien waren in der Nacht auf Donnerstag (Ortszeit) ohne Strom, wie aus der Website Poweroutage.us hervorging. Starke Windböen brachten Strommasten und Bäume zum Fall, der heftige Regen führte zu Überflutungen. Am Flughafen von San Francisco wurden Dutzende Flüge gestrichen. Die Behörden warnten vor möglichen Schlammlawinen. Das Unwetter sollte bis zum Wochenende anhalten. Grund für die starken Niederschläge ist ein Wetterphänomen mit dem Namen «atmosphärischer Fluss». Diese Bänder mit extrem feuchter Luft könnten mehrere Tage lang heftigen Regen bringen.
Bildnachweis: © Carlos Avila Gonzalez/San Francisco Chronicle via AP/dpa
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Heftiger Sturm an US-Westküste - Hunderttausende ohne Strom
Kalifornien ist für sein sonniges Wetter bekannt. Derzeit wird der Bundesstaat aber von einem starken Wintersturm heimgesucht. Entlang der US-Westküste sind Hunderttausende ohne Strom.
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