Im vergangenen Jahr wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) 3.259 HIV-Neudiagnosen gemeldet. Damit liegen die für Deutschland erfassten Zahlen (Datenstand 1. April 2025) laut RKI auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr, für das 3.332 neue Infektionen gezählt wurden. Rund drei Viertel der Infizierten (73 Prozent) waren Männer, 27 Prozent Frauen – letzteres entspricht dem HIV-Jahresbericht des RKI zufolge einem Rückgang um 10 Prozent. Das Infektionsgeschehen bei HIV werde in Deutschland maßgeblich bestimmt von Männern, die Sex mit Männern haben, schreibt das RKI in seinem Bericht. Sie machten im vergangenen Jahr 35 Prozent der Neuinfektionen aus. Die Zahl dieser Infektionen stieg zuletzt leicht an, nachdem sie zuvor jahrelang rückläufig war. Hier seien weitere Untersuchungen notwendig, heißt es vom RKI. Neben einem tatsächlichen Anstieg könnten auch vermehrte Tests für die erhöhte Zahl an Meldungen verantwortlich sein. Beim Rückgang in den Jahren zuvor könne unter anderem auch ein aufgrund der Pandemie verändertes Verhalten eine Rolle gespielt haben. Zu anderen Infektionswegen von HIV gehören neben Sex etwa auch Übertragungen beim Drogenkonsum mit Spritzen. Das RKI weist darauf hin, dass die Zahl der Neudiagnosen nicht mit der tatsächlichen HIV-Inzidenz gleichgesetzt werden kann, da zwischen Infektion und Diagnose der Zeitraum variieren kann und auch eine Rolle spielt, inwieweit getestet wird.Ursachen für jüngsten Anstieg noch nicht geklärt
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Gut 3.200 neue HIV-Infektionen im vergangenen Jahr gemeldet
Jedes Jahr stecken sich in Deutschland Tausende Menschen mit HIV an. In einer Gruppe nahmen die Infektionen zuletzt wieder etwas zu.
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