Bei Durchsuchungen hat die Kriminalpolizei ein professionelles Labor zur Herstellung synthetischer Drogen ausgehoben. Die illegale Einrichtung befand sich im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel, wie die Polizei mitteilte. Eine größtenteils niederländische Bande soll das Labor betrieben haben. Im Raum Wolfenbüttel wurden nach Polizeiangaben vier Personen vorläufig festgenommen, gegen einen Beschuldigten wurde ein Haftbefehl vollstreckt. In den Niederlanden gab es Festnahmen von drei Beschuldigten, gegen die Haftbefehle vorlagen, wie die Polizei später im Verlauf des Tages mitteilte. Den Angaben nach fanden Ermittler in dem Zusammenhang jüngst zudem 130 Liter eines Vorproduktes für Amphetamin - das entspricht der gesamten 2024 in Deutschland beschlagnahmten Menge des Stoffes. Die Spezialkräfte entdeckten die derzeit stillgelegte Anlage am Morgen bei der Durchsuchung zahlreicher Gebäude. Den Angaben nach wurden zeitgleich Wohn - und Gewerbegebäude im Landkreis Wolfenbüttel und den Niederlanden durchsucht - genauer acht in Niedersachsen und neun in dem europäischen Nachbarland. Die an der deutsch-niederländischen Grenze beschlagnahmten 130 Liter Amphetaminbase reichten den Angaben nach zur Herstellung von etwa 1,5 Millionen Einzeldrogen. Nach ersten Einschätzung sei der Stoff einen zweistelligen Millionenbetrag wert. Die Beamten ermitteln seit Dezember 2024 gegen die internationalen Verdächtigen, unter anderem auch zusammen mit Europol.Spezialkräfte entdecken stillgelegte Anlage
Stoff im Wert eines zweistelligen Millionenbetrags
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Großes Drogenlabor ausgehoben - Festnahmen in zwei Ländern
Spezialkräfte haben in den Niederlanden und im Landkreis Wolfenbüttel Durchsuchungen durchgeführt. Neben dem Labor wurde auch eine große Drogenmenge gefunden. Mehrere Verdächtige wurden festgenommen.
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